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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Mrz
31

Ob es am guten Wetter liegt? Die Menschen sind guter Laune und sparen nicht mit freundlichen Gesten. So jedenfalls tat es ein SUV-Fahrer, der mir heute auf einer Kreuzung langsam entgegen rollte. Ich unterstelle, er ist Fan der Elektromobilität. Jedenfalls reckte er mir den erhoben Daumen aus dem offenen Fenster. Und ich kam mir vor wie bei Facebook. Freue mich aber trotzdem.

Mrz
28

Der Frühlings ist definitiv da und die E-Auto-Besitzer (wie ich) bekommen richtig gute Laune. Das liegt auch daran, dass dem Akku morgens nicht so kalt ist. Heute morgen überraschte mich das Display beim Start mit einem Rekordwert in Sachen Reichweite: 240 Kilometer sicherte mit die Elektronik zu. Im Winter waren dies mitunter nur 190 oder sogar noch weniger. Hinzu kommt, dass ich weniger Heizenergie verbrauche, so dass der Wert auch langsamer sinkt. Anders ausgedrückt: Mein Mehrgewinn an Fahrstrom ist größer als das, was ich an dem heutigen Tag zu verbrauchen gedenke. Dass muss mir mit Benzin erstmal einer nachmachen 😉

Mrz
17

Das steht heute in der Bild. Einmal unter mobile.de gedaddelt und einen Artikel draus gemacht. Vielleicht sollte man mal auf speziellen E-Auto-Börsen gucken? Und nicht auf Fossiler-Umschlagsbörsen. Viele schöne Sachen stehen unter goingelectric.de – nur mal so als Tipp.

Mrz
16

Dieser Aufkleber ziert seit seit heute Morgen meinen i3. Eigentlich hielt ich es stets nur so, Aufkleber auf meine uralten Karren zu beppen. Bei Neuwagen stelle ich mich natürlich wahnsinnig an. Aber das Motiv überzeugte mich als Dackelbesitzer sofort. Zumal die Farbe exakt zum Lack passt (auch wenn es auf dem Foto nicht so erscheint). Allen Stromern und Dackelfreunden einen schönen Tag 🙂

Mrz
10

172 Kilometer zeigte mein Reichweitenanzeiger gestern Abend an – nach getanem Tageswerk war der Akku dreiviertel voll und da sehe ich keinen Grund, den Ladestecker in die Buchse zu packen. Absichtlich (natürlich!) habe ich die Vorwärm-Funktion für den Akku aber aktiviert gelassen. Denn der Wagen wärmt sich mittels Wärmepumpe auch dann auf, wenn er nicht am Netz hängt. Auf Kosten des Akkus natürlich. Die Frage war: Wie viel Saft kostet mich das? Bei einer Außentemperatur von sechs Grad? Na, wer kann es erraten? Es waren genau zehn Kilometer weniger, die ich heute Morgen hätte fahren können. Also 162. Immer noch massig genug. Aber gut zu wissen. Hach, E-Auto fahren ist einfach spannend. Und entspannend sowieso.

Mrz
06

Ich habe es getan. Was heißt getan: GEWAGT: Ich habe eine weite Tour unter anderem nach Bielefeld unternommen, deren Länge so in etwa der Reichweite meines Akkus entsprach. Ich muss erwähnen, dass ich bislang noch kein Ladekabel erworben habe, um irgendwo in der Fremde Strom zapfen zu können. War bislang nicht nötig, mein Ladegerät hängt ja in der Garage. Kaum unterwegs hagelte es auch schon Vorwürfe meiner beiden weiblichen Mitfahrerinnen (meine bezaubernde Gattin und ihre Schwester). Aber so ein Kabel ist teuer und seinen Wert werde ich wohl erst wirklich zu schätzen wissen, wenn ich tatsächlich im Nirgendwo Strom benötige (ein Ladekabel gehört beim i3 zwar zur Grundausstattung. Aber es ist die Version mit einem normalen Schuko-Stecker für 16 Ampere. Da wird das Laden zur Geduldsprobe). Jedenfalls habe ich meinen Akku mal so richtig schön leer gefahren. Mit einigen wenigen Kilometern Reserve traf ich glücklich wieder zuhause ein. Diese Reserve ist übrigens beeinflussbar. Mit den Funktionen „eco“ und „eco pro“ werden die Verbraucher eingeschränkt und auch die Motorkraft erheblich reduziert. Sieben Kilometer gestand mir der Bordcomputer zusätzlich zu, als ich noch 19 reguläre Kilometer im Akku hatte. Nicht die Welt, aber gut zu wissen. Und ich weiß jetzt auch, dass Regen und Autobahn richtig viel Saft kosten.

Feb
21

Eine schöne Funktion in meinem i3 entdeckte ich jetzt beim Spielen an dem großen Mulifunktionsrad in der Mittelkonsole (daher kommt bestimmt der Ausdruck „ich dreh am Rad“ ;-)): Es gibt nämlich eine Split-Screen-Funktion. Links auf dem großen Bildschirm steht beispielsweise, welcher Musiktitel da grade spielt (ganz egal, ob aus dem Radio oder per Bluetooth aus dem Handy) und auf der rechten Seite kann ich mir Infos aus dem Internet holen. Uhrzeit in großer Schrift mitsamt  vier Wettersymbolen oder Zufallsbilder, eigene Bilder oder News oder Infos vom Hersteller. Macht auf alle Fälle Spaß!

Feb
13

Bingo! Heute schaue ich meine Kontoauszüge durch – und siehe da: Die Umweltprämie ist da. 2000 Euro, sechs Wochen nach dem Antrag. Rechne ich das mit dem Anschaffungspreis des Wagens gegen (etwas über 40 000 Euro, aber mit einem Satz Winterreifen dabei) sowie den Kosten für die Wallbox (über 800) und der Rechnung für den Elektriker, der Kraftstrom in die Garage legte, dann bleibt da nicht wirklich viel übrig. Gleichwohl ist es ein warmer Regen für mein Konto und ich habe bemerkenswert gute Laune, die ich hier gerne mit allen Lesern teile.

Feb
10

Natürlich ist der Akku DER Dreh- und Angelpunkt eines Elektroautos. Das merkte ich jetzt bei den unterschiedlichen Temperaturen in der letzten Woche. Als es so bitter kalt war, verkündete mir der Bordcomputer eine Reichweite von 190 Kilometern (und auch das nur, weil ich die Abfahrtszeit einprogrammiert habe, so dass die Wärmepumpe dem Akku etwas auf die Sprünge helfen konnte). Kaum war es zuletzt einige Grad wärmer,  kündete der Akku von Fernweh und Bewegungsdrang: Über 200 Kilometer waren bei jedem morgendlichen Start drin. Diese Reichweite kann ich erhöhen, ganz einfach per Schalter in der Mittelkonsole. Dort bietet BMW die Einstellung Eco pro und Eco pro plus an. Erste bescherte mir beim Test vor zwei Tagen 17 Kilometer mehr, letztere 36 Kilometer mehr. Dafür gab es deutlich weniger Fahrspaß: Im  härtesten Sparmodus  war bei 90 Stundenkilometern Schluss, die Heizung war aus und überhaupt aller Komfort dahin. Wahrscheinlich muss ich noch froh sein, dass das Radio und das Licht anbleiben 😉

Aber ich erwähnte es bereits (bevor wieder die Reichweite-Fetischisten rechthaberisch aufheulen): Ich benötige auch keine 190 Kilometer Reichweite für meinen täglichen Bedarf. Selten, dass der Akku mehr als halb leer wurde.

Jan
26

Ich wurde angesprochen! Gestern Morgen. Mitten auf dem Parkplatz. Ein Handwerker räumte in seinem Lieferwagen herum, als ich lautlos neben ihm einschwebte und den Wagen abstellte. „Guten Morgen. Ist das ein Elektroauto?“ unterbrach der gute Mann seine Tätigkeit. Ich antwortete mit meinen Standardsätzen, wie toll der Stromer fährt und wie viel Spaß es jeden Tag macht. Und dann stellte er die zweite Frage. Die zweite Frage lautet normalerweise immer, wie es denn mit der Reichweite aussieht. Alle meine Freunde haben es so gemacht. „Na, wie läuft er? Und wie sieht es mit der Reichweite aus?“. So ging das woch-en-lang! Bis gestern. Da lautete die Frage Nummer zwei: „Und wie schnell fährt der?“ Mein Herz machte einen dankbaren Hüpfer. Und seins offenbar auch, als ich ihm mitteilte, dass der Wagen bei 150 Klamotten abregelt. Er strahlte nämlich. „So schnell?“ Ich strahlte auch. Und zwar den Rest des Tages.

Apropos: Jetzt fahre ich den Stromer seit etlichen Wochen – da fällt mir auf, dass ich ihn noch nie auf 150 geprügelt habe. Vielleicht fährt er ja sogar 152? Aber das ist mir ganz einfach egal.

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