Startseite » Allgemein » Ein Semester im Land der Kulturen
Okt
22
Bali beeindruckt durch seine außergewöhnliche Natur.

Bali beeindruckt durch seine außergewöhnliche Natur.

Für uns war lange klar, dass wir ins Ausland gehen wollen. Natürlich wollten wir unser Auslandssemester an einem schönen Flecken der Erde verbringen. Durch einen Artikel im SPIEGEL kam Sabine auf die Idee, ein Auslandssemester in Bali zu machen und steckte uns drei mit dem Fernweh nach Indonesien an.

Kurz nachdem wir uns umfassend über dieses Semester informiert und alles mit der HSHL abgeklärt hatten, bewarben wir uns bei einer finnischen Austauschorganisation um ein Semester auf der Insel der Götter.

Fünf Monate später war es dann soweit und wir landeten nach einem 21h Flug über Taiwan endlich im Paradies.

Einen Kulturschock hatte jeder von uns, was nicht zuletzt durch den krassen Verkehr, das neue Essen und die komplett neue Umgebung 12000 Kilometer von zu Hause entfernt bedingt wurde. Nachdem wir jedoch unsere 300m2 Villa mit Pool bezogen, konnten wir uns schnell einleben und genießen mittlerweile das Gesamtpaket Bali.

 

Die HSHL-Flagge auf „Tiefgang“: Eindeutig die Anwärter auf das außergewöhnlichste HSHL-Flaggenfoto aus dem Auslandssemester!

Die HSHL-Flagge auf „Tiefgang“: Eindeutig die Anwärter auf das außergewöhnlichste HSHL-Flaggenfoto aus dem Auslandssemester!

Wenn man an Bali denkt, stellt man sich wunderschöne Sonnenuntergänge und weiße Strände vor. Da stellt sich dann natürlich die Frage, ob es unter diesen Umständen möglich ist, richtig zu studieren, oder nur das schöne Leben auf Bali zu genießen.

Tatsächlich studieren wir in Vollzeit in einem internationalen Austauschprogramm in Englisch. Hauptsächlich wird uns hier “Bahasa Indonesia”, sowie “Economics and Law of South-East Asia” gelehrt. Wie auch in Deutschland müssen wir Vorträge halten, Klausuren schreiben und Aufsätze, also Essays, abgeben. Zudem gibt es eine strikte Anwesenheitspflicht. Alles in allem kann man das Studium als rundum volles Programm beschreiben. Jedoch merkt man, dass sich die Arbeit lohnt, wenn man sich nach ein paar Wochen mit den Einheimischen – den Locals – in allen möglichen Situationen verständigen kann.

 

Sabine Scheiper, Merdan Dehnert-Nergis, Martin Wegner und Frederic Flessenkämper genießen den Sonnenuntergang auf Bali.

Sabine Scheiper, Merdan Dehnert-Nergis, Martin Wegner und Frederic Flessenkämper genießen den Sonnenuntergang auf Bali.

Nach der Uni und an den Wochenenden ist natürlich Freizeit übrig, die wir gerne verwenden, um zum Beispiel unseren neuen Lieblingssportarten, dem Surfen und Tauchen, nachzugehen. Oder wir fahren einfach mit dem Roller los und erkunden die Insel mit ihren berühmten Tempelanlagen und versteckten Stränden.

Bali ist zwar eine recht kleine Insel, jedoch sind hier die unterschiedlichsten Kulturen vertreten. Der im muslimisch geprägten Indonesien einmalige balinesische Hinduismus, trifft hier zum Beispiel auf die Partykultur der Australierinnen und Australier. Aber egal auf wen man hier trifft, jeder ist super freundlich und so knüpft schnell man viele internationale Kontakte. Das einzige, was echt anstrengend ist, ist das ständige Feilschen um jeden Preis. Es wird oft versucht, uns wie die Touris übers Ohr zu hauen. Sobald wir aber unsere Indonesisch-Kenntnisse auspacken, bekommen wir jedoch meistens gute Preise.

Neben allen Vorzügen eines „Lebens im Paradies“ gehört auch ein voller Studienplan mit verschiedenen Vorträgen zum Auslandssemester in Indonesien.

Neben allen Vorzügen eines „Lebens im Paradies“ gehört auch ein voller Studienplan mit verschiedenen Vorträgen zum Auslandssemester in Indonesien.

Nach unseren nun schon fast zwei Monaten hier, können wir das Studium hier nur sehr empfehlen und bereuen keine einzige Minute hier zu sein.

 

Sampai Jumpa!!

 

Beitrag von Frederic Flessenkämper, Merdan Dehnert-Nergis, Sabine Scheiper und Martin Wegner (5. Semester, „Technisches Management und Marketing“)

 

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