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Sep
26

Praxissemester bei Remondis

England: vergesst alles was Ihr in der deutschen Fahrschule gelernt habt

Katharina Brendt (links im Bild) gemeinsam mit Svea Burgers, Praktikantin bei Remondis.

Katharina Brendt (links im Bild) gemeinsam mit Svea Burgers, Praktikantin bei Remondis.

Mein Name ist Katharina Brendt und ich bin Studentin im fünften Semester des Studiengangs Technisches Management und Marketing an der HSHL. Als für mich im fünften Semester das Praxissemester anstand, hatte ich mich dafür entschieden, dieses in einem Unternehmen im Ausland zu absolvieren.

Von Lünen nach Liverpool

Nach einem Gespräch mit einem Dozenten hatte ich mehrere Unternehmen auf meiner Liste und bin somit auf die Firma Remondis aufmerksam geworden. Nach zwei Vorstellungsgesprächen in der Niederlassung des Unternehmens in Lünen hatte ich dann die Zusage für eine Praktikumsstellte in Prescot in der Nähe von Liverpool. Bei Remondis handelt es sich um ein Unternehmen, das weltweit bekannt ist und unter anderem Konzepte für die Entsorgung und Aufbereitung von Abfall und Gefahrenstoffen anbietet und ausführt.

Remondis Uk Ltd. ist hauptsächlich  im Bereich Gefahrenstoffe tätig und kümmert sich um Lagerung, Weiterverarbeitung und Weiterleitung zu anderen Entsorgungsbetrieben. Hier habe ich nun die Möglichkeit, alle Abteilungen kennen zu lernen und mir somit ein Gesamtbild des Unternehmens in England zu machen.

Linksverkehr und andere Herausforderungen

Die schwierigste Umstellung für mich ist und war der Linksverkehr: So sollte man beim Überqueren der Straße zweimal überlegen, von welcher Seite das Auto kommt. Doch nach einiger Zeit gewöhnt man sich auch daran. Schnell fühlte ich mich bereit, selber ein Auto auf englischen Straßen zu fahren und hoffe, dass ich bei den ganzen Kreisverkehren den Überblick behalte.

Meiner Meinung nach ist Englisch nicht gleich Englisch. So habe ich mich des Öfteren gefragt, ob ich im Unterricht irgendwas verpasst habe, denn die verschiedenen Dialekte machen das Verstehen der Menschen hier nicht unbedingt leicht, gerade der Dialekt aus Liverpool stellte sich als sehr schwer verständlich für mich heraus. Aber umso länger man sich mit jemanden unterhält, umso einfacher wird es.

Nachtleben zur Mittagszeit

Innerhalb einer halben Stunde können ich und meine Mitbewohnerin, ebenfalls Praktikantin bei Remondis, Manchester mit dem Zug erreichen. Als erstes sind mir die vielen Junggesellenabschiede aufgefallen, die man an jeder Ecke trifft. Außerdem mussten wir feststellen, dass 19.30 Uhr an einem Samstagabend in Manchester wie 24 Uhr in Deutschland ist. So wurde im Pub um 20 Uhr auslassend getanzt, denn die Feierzeiten beginnen meistens schon am Mittag und enden dementsprechend auch eher.

Als nächste Ausflüge stehen der Lake District, Englands größter Nationalpark, und Southport, eine Stadt im Nordwesten Englands an der Küste der irischen See, auf der Liste.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich hier sehr wohlfühle und meine Entscheidung, mein Praxissemester in England zu absolvieren in keiner Hinsicht bereue – es sei denn es regnet 😉

Beitrag von: Katharina Brendt, 5. Semester Technisches Management und Marketing

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