Sep
22

Wie schnell die Zeit vergehen kann. Jetzt ist es nur noch 1 Woche und dann bin ich schon wieder zu Hause. Ich bin schon richtig nervoes und freu mich so sehr alle in Deutschland wiederzusehen.

In den drei Monaten sammelt sich schon einiges an Klamotten an, daher habe ich erstmal 10 Kg meinem Vater mitgegeben, der mich neun Tage besucht hat. Ausserdem habe ich Anfang September Besuch von zwei Freundinnen bekommen, die mich nach einer 4-woechigen Sprachschule in Shanghai auf ihrem Rueckweg zwei Tage lang besucht haben.

In den vergangenen drei Wochen habe ich auch noch einiges Neues in Dubai entdecken koennen. So bin ich mit den beiden Maedels einfach mal ins Atlantis Hotel gegangen und da haben wir so getan, als ob wir Hotelgaeste waeren und legten uns schoen an den Strand :)

Letzte Woche war ich dann noch im Aquaventure, einem Wasserpark direkt nebem den Atlantis Hotel auf der kuenstlich geschaffenen Insel “The Palm”. Aquaventure gehoert auf jeden Fall zu einer der besten Sachen, die ich hier erlebt habe, da man dort eine Rutsche mit ca. 80h/km hinunterrutschen und mit einem Gummireifen sich quer durch den Park treiben lassen kann.
Ein weiteres Highlight im September war das Fruehstueck im Burj Al Arab, dem teuersten Hotel. Das hat man auch gleich gesehen, als ich in das Gebaeude eingetreten bin. Unbeschreiblich wie sauber es war. Es gab unendlich viele Springbrunnen. Wenn man die Decke hinaufschaute, konnte man bis an die Spitze des Hotels gucken. Die Leute im Hotel waren alle so schick gekleidet und das Personal ueberaus freundlich. Ausserdem glaenzte alles. Beim Fruehstueck habe ich mir dann einen “Golden Cappucino” bestellt, der mit echtem Gold verziert war. Yammie :)  

Am Montag ging es dann noch auf den Burj Khalifa, dem hoechsten Turm der Welt. Dort gibt es im 124. Stock eine Aussichtsplattform, von der man einen wunderbaren Blick auf Dubai hat (und dort erkennt man erstmal, wie viel Strom hier verbraucht wird :)

Also wer demnaechst mal in Dubai Urlaub macht, der muss auf jeden Fall in den Burj Al Arab, dem Burj Khalifa und auch ins Aquaventure. Ich biete mich gerne als Tourguide an :)

 

Sep
05

Abu Dhabi

Am Montag war der letzte Fastentag und dies wurde die restliche Woche mit dem Eid in Dubai gefeiert. 2 Feiertage und ein Brueckentag – das hiess fuer mich ab nach Abu Dhabi. Ich habe mich morgens auf den Weg gemacht und bin ca. 1,5h spaeter in Abu Dhabi angekommen. Mein erster Eindruck der Stadt war, dass sie eigentlich genauso aussieht wie Dubai mit vielen Hochhaeusern, an denen zum Teil noch gebaut wird, viele Autos und Meer. Mein erstes Ziel an diesem Tag war das Hotel Emirates Palace, was mir von meinen Kollegen empfohlen wurde, da man dort auch als Nicht-Hotelgast einfach hinein gehen kann. Als ich am Eingang des Hotels stand, habe ich auch verstanden, warum es Palace heist. Das Hotel liegt auf einem kleinen Huegel am Meer mit einer riesigen Auffahrt mit Springbrunnen und Palmen links und rechts. Was mich sehr ueberrascht hat war die Tatsache, dass ich fuers Parken nichts bezahlen musste. Aber dies ist mir schon oefters aufgefallen. In Dubai ist Parken generell sehr guenstig (in der Innenstand 40ct = 1h) und auch andere Dienstleistungen wie Autowaschen (innen und aussen) kosten nur knapp 6 Euro.

Im Hotel wurde ich freundlich von den Mitarbeitern begruesst und stand kurz danach in einem riesigen Eingangssaal, der mit einem Kronleuchter und vielen Goldtoenen ausgestattet war. Ausserdem hing ein XXL Plakat des Sheiks von Abu Dhabi, der gleichzeitig auch das Oberhaupt von den Vereinigten Arabischen Emiraten ist, in der Halle. Auf meiner Tour im Hotel wurde ich an jedem Ort, ob Treppe, Durchgangshalle, Restaurant oder Aufzug von den hellen und goldenen Farben ueberwaeltigt. Ueberall waren kleine Sitzecken oder Kunststuecke ausgestellt. Auf meinem Weg zum Strand ging es durch einen kleinen Park mit Springbrunnen. Direkt am Strand waren viele einzelne Liegen mit Handtuechern. Im Wasser fuhren 3 Wassersportboote. Die Aussicht war wirklich fantastisch. Auch die auf das Hotel war echt schoen. Nachdem ich mich durch die vielen Gaenge des Emirates Palace zurueck zu meinem Auto machte, fuhr ich zum Port Zayed, ein Ort am Hafen, an dem es einen Fisch- und Dattelmarkt gibt. Da mein Navigationsgeraet diese nicht gefunden hat, habe ich leider nur den Obstmarkt gesehen. Anschliessend ging es weiter zur Corniche, eine Art Boulevard, die 6 km lang ist. Dort gibt es neben Springbrunnen und verschiedenen Parkanlagen einen sehr schoenen sandigen Strand zu sehen. Hier habe ich auch eine kleine Mittagspause eingelegt und die Sicht aufs Meer genossen. Mein letztes Ziel in Abu Dhabi war die 3. groesste Moschee auf der Welt – die Sheik Zayed Mosque – eine gigantische und wunderschoene Moschee. Man kann sie auch zu bestimmten Zeiten von innen anschauen, aber da mein Navi etwas laenger brauchte, bin ich leider zu spaet gekommen :(

Den Rest meines Ausflugs in Bildern gibt es hier

Aug
23

Endlich mal wieder Deutsch reden. Das konnte ich von Donnerstag bis Samstag, als mich 5 Studienkolleginnen auf ihrem Weg nach China besuchten. Morgens um 6 Uhr habe ich sie am Flughafen abgeholt. Obwohl alle etwas k.o. vom Flug waren, haben wir uns erstmal in die Dubai Mall aufgemacht und uns den Burj Khalifa angeschaut. Wenn dann 6 Maedels in einer Shoppingmall sind und dann noch Fotos gemacht werden, dann kann das schon mal dauern :)

Anschliessend sind wir dann zum Creek gefahren, wo wir uns die Souks und Boote angeschaut haben. Dort haben meine Besucher ihren ersten Hitzeschlag bekommen. Daher mussten wir alle wieder zu mir ins Hotel und duschen. Fuer mich ist die Hitze schon zur Normalitaet geworden, aber fuer die Maedels war es schon ein Schock und alle waren uebergluecklich, als sie in mein klimatisiertes Zimmer gekommen sind und nachher im Meer ein bisschen frische Luft abbekommen haben.

Gegen Abend haben wir uns dann noch mal zum Burj Khalifa aufgemacht, um uns die Fontainenshow anzuschauen und lecker zu essen. Vom libanesischen Essen waren auch alle begeistert, obwohl wir noch nicht mal die englische Karte verstanden haben.

Am Freitag habe ich meine Gaeste mit einem leckeren Fruehstueck in meinem Appartement, was mit den vielen Klamotten einem Messizimmer glich, ueberrascht. Nach 12 Stunden waren alle ausgeschlafen und wir konnten uns dann auf den Weg zum Madinat Jumeirah, eine abgeschiedene, luxuriöse Oase der Erholung,  machen. Hier haben wir eine kleine Fotosession gestartet, da die Promenade einen wirklich einzigartigen Ausblick nicht nur auf den Burj Al Arab bietet.

Das Highlight des Tages war unsere Wuestentour. Um halb 4 wurden wir abgeholt und sind  in die 45 Minuten entfernte Wueste gefahren. Unsere Wüstensafari mit dem Wüstenjeep dauerte ca. 3o Minuten. Mit Vollgas ging es auf die Sanddünen hinauf und mit einem Slide  auf der anderen Seite wieder herunter. Es war eine echt wilde Fahrt und wir konnten uns vor Lachen nicht mehr einkriegen. Eine Achterbahnfahrt  ist echt harmlos gegen dieses adrenalinreiche Erlebnis. Als es dann dunkler wurde, ging es dann in ein Beduinencamp. Dort durften wir alle eine Runde auf den Kamelen reiten. Danach wurden wir mit einem wirklich leckeren arabischen Kaffee begruesst. Im Camp gab es ausserdem viele verschiedenen Staende und in der Mitte war der mit Sitzkissen und Tischen aufgebaute Essbereich. Vor dem Essen sind wir aber erst zu den Staenden gegangen. In einem konnten wir uns mit arabischer Kleidung verkleiden. Das sah echt komisch aus. Kaum zu glauben, dass die Frauen das noch ueber ihre normale Kleidung bei der Hitze tragen. In einem anderen Zelt haben wir uns alle ein Hanna Tattoo machen lassen.

Auf der grossen Leinwand haben die Veranstalter den ganzen Abend die Tour mit dem Jeep gezeigt und das Reiten auf den Kamelen. Neben dem freien Softdrinks und einem typisch arabischen BBQ konnten wir auch Shisha rauchen. Die Wuestensafari ist ein echtes Erlebnis, um in die Welt der Araber einzutauchen und wir waren alle total begeistert.

 

Zum Abschluss des Besuches sind wir zu The Palm Jumeirah und zum Atlantis-Hotel gefahren. In der letzten Nacht haben wir dann alle 1000 Fotos angeschaut und somit auch kaum ein Auge zugemacht :)

Die besten Bilder koennt ihr euch hier ansehen.

 

Aug
13

Seit fast zwei Wochen, genauer gesagt seit dem 1. August, ist Ramadan – der heilige Monat der Muslime. Das ist die Fastenzeit und das bedeutet, dass jeder, ob Muslime oder kein Muslime, von Sonnenaufgang (ca. 5 Uhr morgens) bis Sonnenuntergang (ca. 7 Uhr abends) in der Oeffentlichkeit nicht essen, trinken und rauchen darf. Das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang nennt man Iftar. Zu diesem Zeitpunkt fuellen sich die Strassen und in den Restaurants gibt es extra Iftar-Buffets, bei denen typisches arabisches Essen fuer ca. 150 Dirhams, umgerechnet 30 Euro, angeboten werden. Sobald der Ruf des Muezzins (ruft die Muslime zum Gebet auf) zum Sonnenuntergang ertönt, treffen sich die Muslime mit Familien und Freunden und essen und trinken ueppig. Da tagsueber gefastet wird, ist es ziemlich ruhig auf den Strassen. Daher findet das Leben hier in Dubai momentan abends statt.
Der Ramadan ist einer der 5 im koran verankerten Pflichten dargestellt als Saeulen:

1. Den Glauben an die Einheit Allahs und das Ablegen des Bekenntnisses zu diesem Glauben

2. Die fünf täglichen Gebete

3. Die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen

4. Das Fasten während des Ramadan

5. Die Pilgerfahrt nach Mekka

Ramadan ist der 9. Monat des islamischen Mondkalenders und endet mit dem Fest des Fastenbrechens Ende August (ca. 30. August). Da sich die islamische Zeitrechnung nach dem Mondjahr richtet, ist das Jahr 10 bis 11 Tage kuerzer als unseres.
Das Fasten hoert sich am Anfang etwas erschreckend an und ich war auch etwas gespannt auf das, was mich erwarten wuerde, aber es hat sich fuer mich nicht allzu viel veraendert – ausser, dass ich im August nur bis 3 Uhr arbeiten muss :) Ausserdem duerfen wir im Buero essen und trinken. Dies natuerlich nicht vor unseren 2 Arbeitskollegen, die in diesem Monat fasten. Auch im Strandpark, wo sich hauptsaechlich Touristen aufhalten, wird gegessen und getrunken. Allerdings haben tagsueber keine Restaurants und Cafes auf, daher muss man sich zu Hause gut versorgen. Dafuer haben die festlich geschmueckten Malls laenger auf und auch die (Strand-) Parks, Restaurants udn Cafes haben laengere Oeffnungszeiten.
Als ich vergangenen Montag auf dem Weg zur Mercato Mall war (es war kurz vor 7, also zum Zeitpunkt des Fastenbrechens), wurden auf den Strassen kleine Ramadan Geschenke verteilt. Auch ich habe eins bekommen, was mich sehr gefreut hat. Darin waren Datteln, Wasser und Orangensaft.
Ein weiterer Vorteil des Fastenmonats fuer mich ist, dass es momentan nicht viele Touristen im Hotel gibt und ich so den Pool oft fuer mich alleine habe.
Der Abschluss des Fastenmonats, das Fest des Fastenbrechens (Id al-Fitr), wird im Anschluss an die 30-taegige Fastenzeit gefeiert. Dies bedeutet, dass ich 3 Tage Urlaub habe :)

 

Aug
05

 

Diese Woche war viel zu tun und ich habe die meiste Zeit im Buero verbracht, sodass mein Bericht etwas verspaetet kommt. Ich konnte letzte Woche auch nicht so viel unternehmen in Dubai. Allerdings war ich letzten Sonntag fuer einen Tag in der zum Oman gehoerende Provinz Musandam.
Ich habe ich morgens mit meinem Wagen auf dem Weg gemacht. Bis zur Grenze dauerte es ca. 1,5h. Auf dem Weg entlang der Emirates Ring Road sah es aus als waere man im nirgendwo. Links und rechts nur Sand und ab und zu kleine Orte. Es sah ungefaehr so aus wie bei Hangover 1 in der Anfangsszene :)

An der Grenze bei Tibat angekommen dauerte die Ausreise- und Einreiseprozedur ca. 30 min. Man bekommt tausend Stempel und darf dann endlich in den Oman einreisen.
 

Auf dem Weg nach Khasab, dem Hauptort, bin ich weitere 1,5h an der Kueste entlang gefahren. Die Aussicht war wirklich unglaublich. Tiefblaues Wasser, viele kleine Fischersiedlungen. Die Strecke ging durch ein aufragendes Gebirge, wo ab und zu ein paar Ziegen am Strassenrand standen. Angekommen in Khasab habe ich mich in das am Meer liegende Hotel Golden Tulip einquartiert und dort lecker gegessen.

Zurueck an der Grenze ging die Ein- und Ausreiseprozedur von vorne los. Aber alles hat ohne Probleme funktioniert und so bin ich abends k.o. vom Fahren in mein Appartment zurueckgekehrt. Dort bat mich die Rezeption meine Koffer zu packen, um in ein anderes Zimmer zu ziehen. Hier habe ich bemerkt, dass meine Koffer jetzt schon zu voll sind, sodass meine Besuche wohl etwas von mir verstauen muessen ;)

Mein neues Zimmer ist etwas groesser und liegt im ersten Stock des Hotels.

Jetzt geht es aber erstmal an den Strand, damit ich wieder etwas brauner werde ;)

Jul
29

Ich :)Ganz so lange haelt man es nicht bei ueber 40 Grad draussen aus, wenn man sich nicht im Meer etwas “abkuehlen” kann. Trotzdem habe ich mich mal aufgemacht und mir Dubai auch von seiner traditionellen Seite angeschaut um zu erfahren, wie die Menschen hier vor dem grossen Boom gelebt haben.

Dubai besteht aus einem modernen und aus einem historischen Teil. Entlang des Dubai Creek, einem 12km langen Meeresarm, den man mit offen Holzboten, Faehren oder dem Wassertaxi ueberqueren kann, gibt es viele Gebauede und Orte, die zeigen, wie die Familien gelebt haben, wie die Schulen aussahen oder wie am Creek gehandelt wurde. Dort hat man auch eine wunderschoene Aussicht auf die auffaellig designten Hochhaueser.

Im Stadtteil Bur Dubai liegt das alte Bastakiya-Viertel suedwestlich des Creeks. Dort began im 18. Jahrhundert die Geschichte des Emirats. Auch heute kann man noch die historischen Windturmhaeuser dicht aneinander gedraengt in kleinen Gassen besichtigen. Die Haeuser wurden alle restauriert und beherbergen oftmals Hotels, Restaurants, Cafes und Geschaefte. Das Bastakiya-Viertel besteht aus ca. 50 Haeusern, dessen Windtuerme den kuehlen Wind ins innere des Hauses leiten. Quasi eine Klimaanlage ohne Strom.

Ganz in der Naehe liegt der Bur Dubai Souk, den man durch zwei alte Holztore betritt. In der langen Soukgasse, in der vorallem in den Abendstunden gehandelt wird, werden vorallem Seidenstoffe aus China und Indien verkauft. Als ich die Souk besuchte, wurde ich von vielen Haendlern in deren Geschaeft  eingeladen, was ich aber dankend ablehnte :)

Weiter auf meiner Tour passierte ich das Dubai Museum, was ich mir aber noch nicht angeschaut habe. Dort werden vorallem Kunsthandwerk, Werkzeuge und Boote ausgestellt.

Die Heritage und Diving Village, im Norden des Creeks, beherbergt kleine Gallerien und kulinarische Spezialitaeten in Lehmhaeusern.

Wenn man dann am Creek weiterentlanggeht, und einem das Wasser schon am Ruecken herunter laeuft, gelangt man zum Sheikh Saeed Al Maktoum House. Ein Palast des Grossvaters des jetzigen Emirs, der auch als Gruender des modernen Dubai gilt. Saeed lebte in dieser zweigeschoessigen Anlage bestehend aus 30 Raeumen mit den sechs Familien seines Clans.

Auf der anderen Seite des Creeks liegen die Souks von Deira. In den kleinen Gassen reiht sich ein Geschaeft nach dem anderen. Dort haben die Maenner mit den Karren voll mit Waren auf den Strassen immer Vorrang, sodass es Waterbusmich fast eine halbe Stunde gekostet hat, bis ich dort einen Parkplatz gefunden habe. Hier werden vorwiegend Gewuerze, Gold, Elektronikartikel und Bekleidung verkauft.

Mich hat es bei meinem Besuch in die Al-Ahmadiya School und dem Heritage House verschlagen. Die Schule aus dem Jahr 1912 war zuerst nur fuer erwachsene Maenner vorgesehen. Spaeter konnten auch die Soehne der herrschenden Familien und reiche Handelsleute unterrichtet werden. Heute ist die Schule, die aus Arkadengaengen, Boegen, Innenhoefen und 7m hohen Windtuermen besteht, auch oeffentlich zugaenglich.

Das Heritage Haus gleich nebenan ist ein Museum und gibt einen Einblick in das buergerliche Leben von damals. Vom Innenhof gelangt man in die mit Koranversen und Waffen geschmuekcten Versammlungsraeume der Maenner. Die wenig moeblierten Raeume sind recht funktionell ausgestattet mit einigen persoenlichen Besitztuemern. Mein Besuch hat auch dort wieder gezeigt, dass die Tueren eher fuer Menschen kleiner als 1,80m gedacht waren :)
Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Teil von Dubai mal anzusehen und das arabische Essen und die Tees und Cafes zu probieren.

Jul
23

Palmen, weißer Sand und viel Sonne: Der Jumeirah Beach Park ist ein idealer Ort zum Entspannen. Jedes Wochenende treibt es mich ans Meer. Anders als an den oeffentlichen Straenden, zieht es vorallem Touristen in die Beach Parks. Was mir besonders gefaellt ist, dass der Strand aber nie ueberfuellt ist. Der Strand von Jumeirah ist ein wirklicher Traum mit  unendlich vielen Wassersportangeboten, die ich bis jetzt aber noch nicht ausprobiert habe. Vielmehr geniesse ich die Meeresluft und das glasklare Wasser, was eine Temperatur um die 30 Grad hat . Der Nachteil ist, dass ich mir gestern glatt einen Sonnenbrand geholt habe, aber das war es auf jeden Fall wert :)  
Aus religioesen Gruenden sind die einheimischen Frauen selbst am Strand tief verhüllt und baden mit Schleier. Inzwischen gibt es einen Frauentag in Dubai (meist Mittwochs), an dem in Parks, am Strand und an vielen anderen Orten nur Frauen Zugang haben. Bei allen Straenden in Dubai ist zu beachten, dass freizuegige Bademode ausserhablb des Strandbereichs verboten ist.

Jul
19

Fuer die Zeit, die ich bei Weidmueller arbeite,
wurde mir ein Appartement in dem Hotel Arabian Suites in Dubai zur Verfuegung gestellt. Es ist ca. 35m2 gross und hat ein Bad, eine offene Kueche, ein grosses Bett und einen Fernseher. Da wir jeden Tag mit den Kollegen Essen gehen, koche ich abends meist nur etwas Kleines. Dafuer fahre ich entweder in ein Carrefour hier um die Ecke oder zu Spinneys, einer der populaersten Supermarktketten Dubais. Das beste an diesem Appartement ist, dass jeden Tag der Zimmerservice kommt und mein Bett macht und das Zimmer aufraeumt. Ausserdem gibt es in dem Hotel einen Fitnessraum, eine Sauna und einen Pool oben auf dem Dach.

Dort bin ich allerdings nicht allzu oft, da der Strand viel schoener ist und auch nur wenige Minuten entfernt. Insgesamt liegt mein Hotel ziemlich zentral, sodass ich nicht nur in 10min am Strand bin, sondern auch den Burj Khalifa den hoechsten Turm der Welt und die Dubai Mall, die groesste Mall der Welt, innerhalb weniger Minuten erreiche.

Jul
15

Seit fast 2 Wochen bin ich nun schon in Dubai, wo ich fuer 3 Monate ein Praktikum bei Weidmueller aus Detmold mache. Die Arbeit macht viel Spass, das liegt auch daran, dass meine Kollegen super nett sind (ca. 15 Mitarbeiter zaehlt das Buero). Am Mittwoch waren wir gemeinsam Essen und hatten dort eine super Aussicht auf The Palm Jumeirah.

Die meisten meiner Arbeitskollegen sind Inder, aber wir sprechen alle Englisch miteinander. Die Amtssprache ist Arabisch, aber Englisch wird ueberall verstanden. Ich habe auch schon meinen ertsen indischen Film gesehen. Delhi Belly - ein Mix aus Bollywood und Hangover - ist ein sehr sehr lustiger Film.

Seit einer Woche habe ich auch ein Auto, da das Buero in Sharjah liegt, ca. 30 min entfernt von meinem Appartement in Dubai. Sharjah ist die dritt groesste Stadt nach Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Fahren klappt auf jeden Fall sehr gut, auch mit 1,021,89 weiteren Autos in Dubai, die gerne einem die Vorfahrt nehmen.

Obwohl viele Kollegen sagten, dass die angenehmste Zeit in Dubai von Oktober bis April ist (dann sind es ca. 25-35 Grad) komme ich mit dem Wetter gut klar. Morgens, wenn ich um kurz nach 8 zur Arbeit fahre sind es schon ueber 30 Grad, die dann im Laufe des Tages bis auf 40 Grad steigen. Daher lege ich mich am Wochenende  meist an den Strand, der nur 7 Minuten mit dem Auto von meinem Appartement entfernt ist und eine Wassertemperatur von ueber 30 Grad hat. Anders als in Deutschland bilden in den VAE Freitag und Samstag das Wochenende, wobei Freitag der wöchentliche Feiertag wie bei uns der Sonntag ist.

Die offizielle Religion der VAE ist der Islam. Im ganzen Land gibt es eine Vielzahl von Moscheen, auch gegenueber meines Appartements. Viele der Frauen sind daher auch verschleiert. Worauf man als Tourist daher achten sollte ist, dass man ausserhalb des Strandes nicht mit Bikini oder Minirock und kurzem Top ueber die Strasse laeuft. Ansonsten kann man sich hier super frei bewegen (auch als Frau).

Das, was mich bislang am meisten beeindruckt hat, ist, dass es an manchen stellen in Dubai total modern ist mit einem Wolkenkratzer nach dem anderen und es an anderen Stellen wiederum sehr traditionelle Haeuser und Stadtviertel gibt, die noch aus der Zeit vor dem grossen Bauboom stammen. Auf jeden Fall ist fuer jeden etwas dabei.