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Artikel-Schlagworte: „Praktikum“
AllgemeinSamstag, 13. März 2010
Seit 3 Wochen läuft nun schon mein Praktikum und es gefällt mir mehr und mehr.Ich komme mit so vielen Menschen in Kontakt, sei es über Wirtschaftsanlässe, über Anrufe oder über Besuche im Konsulat.
Meine Hauptaufgaben sind Angelegenheiten zur doppelten Staatsangehörigkeit (deutsch, amerikanisch). Täglich bekomme ich Anrufe von Deutschen, die in Amerika wohnen. Sie freuen sich immer, wenn sie hören, dass ich hier für ein Praktikum bin und geben mir oft Tipps für schöne Ausflüge.
Ein normaler Arbeitstag beginnt bei mir um 08:00 Uhr. Nachdem ich mir einen Kaffee geholt habe, kontrolliere ich zuallererst meine Emails. Dann fang ich auch gleich schon an zu telefonieren oder Akten zu prüfen. Ein bis zweimal die Woche stehen bestimmte Anlässe an. Darauf freu ich mich immer am meisten, da man neben gutem Essen, sehr viele Menschen trifft. Letzte Woche erst war ein Treffen mit anderen Konsuln aus Amerika. Nach einem sehr guten 3-Gänge Abendessen bei unserem Konsul, wurden am nächsten Tag in einem ganztägigen Meeting über aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Kultur gesprochen. Für mich war es mein erstes großes Meeting mit sehr wichtigen Menschen. Dabei sein zu können ist für mich als Praktikantin immer etwas ganz besonderes.
Eine andere Veranstaltung habe ich am Donnerstag besucht. Dort hat eine High School deutsche Gedichte von den Studenten vortragen lassen. Es klingt zwar manchmal komisch, wenn Amerikaner Wörter wie „Liebeslied“ oder „Morgenstern“ aussprechen, aber es gab viele gute Vorträger und ich konnte alles verstehen.
Wenn ich dann nach solchen Anlässen oder der Mittagspause in mein Büro zurückkehre, schaue ich in mein Postfach, wo auch immer Arbeit für mich liegt. Dieses Postfach ist ein Regal, wo jeder Mitarbeiter sein eigenes Fach hat. Jeder Angestellte beim Konsulat hat auch sein eigenes Büro. Ich sitze jedoch mit einem anderen Kollegen zusammen, sodass ich immer einen Gesprächspartner habe. Meine Aussicht ist zudem wunderschön. Ich schaue direkt auf Beverly Hills. So macht die Abreit gleich doppelt Spaß.
Wie ich schon in einigen vorherigen Berichten erzählt habe, ist die amerikanische Arbeitsweise anders als die Deutsche. Viele Dinge werden viel ruhiger und entspannter angegangen. Es gibt niemanden der gestresst durch das Büro läuft oder vor lauter Akten die Tür nicht mehr sieht. Natürlich gibt es Zeiten, in denen viel zu tun ist, wie zum Beispiel bei Vorbereitungen für Besuche von Politikern. Niemand sagt mir aber, dass ich das so oder so machen soll oder dass ich das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig haben muss. Meine Aufgaben erledige daher selbstständig. Ich kann mich aber jederzeit an meine Kollegen wenden, die mich immer gerne unterstützen. Das ist wirklich ganz locker bei uns.
Um 16:00 Uhr schalte ich dann den PC aus. Meistens treffe ich dann noch Arbeitskollegen auf dem Flur und wir unterhalten uns oder planen das Wochenende. Auf jeden Fall bin ich gespannt darauf, was mich in den nächsten fünf Wochen noch alles erwartet – sowohl bei der Arbeit als auch privat.
Generalkonsulat, Praktikum, Tätigkeiten
AllgemeinFreitag, 26. Februar 2010
Nun habe ich die erste Arbeitswoche schon fast rum und kann sagen, dass ich mit dem Auslandspraktikum im Generalkonsulat die 
richtige Wahl getroffen habe. Mir ist in den ersten Tagen aufgefallen, dass im Vergleich zur deutschen Arbeitsweise man hier etwas gelassener und mit weniger (Zeit-)Druck arbeitet. Da aber fast alle Mitarbeiter Deutsche sind, kommt doch hier und da die deutsche Mentalität durch. Insgesamt sind meine Arbeitskollegen überaus freundlich und haben mich sofort herzlich aufgenommen. Auch die Arbeit, die ich bislang hatte, ist interessant. Neben dem Rechts- und Konsularbereich, bin ich im Bereich Wirtschaft und Kultur tätig. Man kommt auf jeden Fall mit vielen Menschen in Kontakt.
Insgesamt sind ca. 23 Mitarbeiter im Konsulat tätig. Darunter befinden sich auch 2 Referendare. Es ist wirklich beeindruckend, wo meine Arbeitskollegen schon überall gearbeitet haben. Thailand, China und Indien sind nur einige dieser Arbeitsplätze.
In der Mittagszeit gehen wir meist in ein Fast Food Restaurant. Das Essen ist wirklich sehr gut und über die Portionen kann man sich auf keinen Fall beklagen. Vor allem das kostenlose Wiederauffüllen des Getränks finde ich klasse. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich bis jetzt jeden 2. Tag gejoggt bin. Gestern, während des Laufens im Pan Pacific Park, habe ich 2 Boxer gesehen, die zu Whitney Houstons „I will always love you“ trainiert haben. So etwas gibt es – glaube ich – nur hier.
Essen & Trinken, Generalkonsulat, Praktikum
AllgemeinMittwoch, 10. Februar 2010

Es sind nur noch wenige Tage. Am 18. Februar 2010 werde ich für zwei Monate in die USA fliegen. Aber nicht irgendwo hin, sondern nach Los Angeles, in die zweitgrößte Stadt der USA. Dort werde ich ein Praktikum im Generalkonsulat machen.
So kurz vor dem Abflug sind noch ein paar Kleinigkeiten zu tun. Einiges habe ich aber schon im Vorfeld erledigt: Flug gebucht, Unterkunft gesichert, Kreditkarte unterwegs, Visum erhalten und Stipendium bekommen. Meine Vorbereitungen haben schon im Oktober begonnen, als ich die Zusage vom Auswärtigen Amt erhalten habe. Dort habe ich mich nämlich im Februar 2009 schon beworben. So ein Auslandspraktikum braucht mindestens 4-6 Monate Vorbereitung, denn einen günstigen Flug und ein Visum erhält man nicht eine Woche vorher. Deshalb ist ein gutes Organisationsgeschick und Zeitmanagement nur von Vorteil.
Bald muss ich mich von Freunden und Familie verabschieden. Das wird noch einmal ganz schön hart, denn ich war noch nie so lange von der Familie weg und außerhalb von Europa erst recht nicht. Aber dennoch ist die Vorfreude groß. Was werde ich alles sehen und vor allem wen? Was für Aufgaben und Menschen erwarten mich bei meinem Praktikum und was gibt es dort zu essen außer Burger? Am meisten freue ich mich auf Los Angeles und die Oscarverleihung, die Anfang März stattfinden wird. Es werden auf jeden Fall viele Fotos und Berichte darüber folgen.
Freunde, Los Angeles, Praktikum
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