Okt
29

Wir erreichten Fidschis kleinen Flughafen auf der Hauptinsel in Nadi am späten Abend. Mit einem Minibus, dessen Fahrer schon auf uns wartete, wurden wir dann zu unserem Hostel (Smugglers Cove) gefahren.(Kosten p.P. ca 10 Euro die Nacht) Wir bezogen nur kurz die Stockbetten in dem kleinen 4Bett Zimmer denn schon früh am Morgen (5:30) klingelte der Wecker. Es gab ein Frühstückbuffet das wir auf der Terasse in Strandnähe genossen. Mit einem Reisebus der an vielen Hotels und Hostels haltmachte ging es dann zum Hafen. Dort bekamen wir letzte Informationen bevor wir auf den gelben Katamaran von Awesome Adventures stiegen. Dieses Boot ist quasi ein riesiges Wassertaxi welches die kleinen Inseln der Manucas und Yasawas mit der Hauptinsel verbindet. Es fährt einmal am Tag vom Hafen zum nördlichsten Punkt und zurück sodass an jeder Insel mit Resort Leute zusteigen oder das Boot verlassen können. Wir hatten uns den sog. Bula Pass für 21 Tage gebucht mit dem wir jeden Tag die Insel oder das Resort wechseln können, ganz wie es uns gefällt. Zu beginn entschieden wir uns vom nördlichsten Punkt aus mit unserem Abenteuer zu starten. So lagen 5 Std. Boot fahren vor uns. Je weiter wir uns vom Hafen entfernten desto sonninger und wärmer wurde es, die Inseln und Strände sahen immer mehr nach Südsee aus. Nach 5 Std. Fahrt hatten wir unser erstes Ziel am nördlichsten Punkt der Route erreicht das Resort „Coral View“. Vom Katamaran stiegen wir und andere auf ein kleines Motorboot um, welches vom Resort geschickt wurde. Unser Gepäck wurde auf einem zweiten Boot verstaut. Ca. 10 Min. pflügten die kleinen Boote durch das glasklare Wasser bis wir das Resort erreichten an dem wir schon von einer kleinen Band begrüßt wurden. Mit Ukulele und Gitarre wurde uns ein Ständchen gebracht, jeder wurde herzlich mit „Bula“ (Hallo) und Handschlag oder Umarmung begrüßt. Richtige Urlaubsstimmung machte sich bei uns breit. Wir genossen es sehr von nun an bekocht zu werden und tagsüber einfach in einer Hängematte zu faulenzen oder im Meer schnorcheln zu gehen. Ein grosses geschütztes Korallenriff liegt direkt vor der Tür. Verschiedenste Aktivitäten wie Tauchen, Jetski oder Kajak fahren werden ebenfalls angeboten. Da wir eigenes Angelgerät seit Australien dabeihatten konnten wir uns auch damit die Zeit vertreiben. Die Leute im Resort zeigten uns gerne die besten Plätze und der gefangene Fisch wurde zum Abendessen serviert ;). Auch das traditionelle Fischen mit Netz und Handleine wurde uns beigebracht. Die Menschen auf den Inseln wirken immer fröhlich, lachen viel und Feiern gerne. Selbst der Besuch einer Kirche am Sonntag geriet zur Party. Abends lernten wir immer neue Leute aus aller Welt kennen. Mit dem Boot kamen täglich neue Gesichter und jeder hatte viel zu erzählen da die meisten eine ähnliche Reise machten. Die erste Woche nutzen wir den Bula Pass intensiv und verbrachten immer ca. 2 Nächte in verschiedenen Resorts und Inseln. Jedes Resort ist anders gestaltet und wird komplett anders geleitet. Eines war so klein das wir nur zusammen mit einer Irin die einzigen Gäste waren. Mal gab es Essen aus dem Erdofen oder lediglich ertrunkene Donouts in Schokosoße. Abends gad es Feuershows, traditionelle Tänze und immer viel Musik und Gesang für die Gäste. Unsere Bures(kleine Bungalows) waren sehr einfach ausgestattet, warmes Wasser gab es nicht und Strom nur zu bestimmten Zeiten. Dafür waren sie alle am Strand und mit Blick auf das Meer.

Wir besuchten an einem Tag die Blue Lagoon wo auch der gleichnahmige Filme mit Brooke Shilds gedreht wurde. An einem anderem Tag fuhren wir mit dem Boot zu einem Rugby Turnier zwischen den einzelnen Inseln welches auf einem Schulgelände ausgetragen wurde. Unsere letzten 10 Tage verbrachten wir dann in dem Resort in dem wir uns am wohlsten gefühlt haben dem Coral View. Dort genossen wir unsere freie Zeit und den Umstand mal nicht zu Reisen und mal nicht jeden Tag den Rucksack zu packen. Wir fühlten uns schon richtig heimisch und genossen die Familiäre Atmosphäre. An unserem letzten Tag bekamen wir wunderschöne Bütenkränze um den Hals gelegt und wurden herzlich verabschiedet. Kaum waren wir auf dem gelben Katamaran, entdeckten wir eine Gruppe Delphine im Wasser die uns eine ganze Zeit begleiteten und mit ihren Luftsprüngen begeisterten. Eine Nacht verbrachten wir noch in Nadi auf der Hauptinsel den letzten Tag dort nutzten wir um uns die Stadt anzusehen und einige kleine Souveniers zu kaufen.

Mit einem Tag Verspätung durch einen stornierten Flug erreichten wir dann endlich(nach 56 Std.) Düsseldorf. Dort wurden wir schon sehnsuechtig von unseren Familien erwartet!

Wieder im kalten Deutschland holen einen das Gewohnte und der Alltag leider viel zu schnell wieder ein!

Sep
25

Gut drei Stunden brauchte die Faehre fuer die 96km lange Strecke von Wellington nach Picton auf die Suedinsel. Die Skyline von Wellington hinter uns gleitet die Faehre auf die offene See hinaus. Waehrend wir uns an Bord mit Informationen ueber die Suedinsel eindeckten nahm der Wellengang spuerbar an Staerke zu. Erst in den schuetzenden Gewaessern des Queen Charlotte Sounds beruhigte sich das Wasser wieder. 13km ging die Fahrt durch diesen Meeresarm, der mit seinen gruenen Haengen schon wie ein Fjord wirkt aber keiner ist. Ein paar junge Delfine begleiteten uns ein Stueck auf der Fahrt durch die Malborough Sounds. Wir verfolgten die wunderschoene Landschaft vom obersten Deck aus. Im Hafen von Picton schien die Sonne und liess die kleine Bucht mit ihren Palmen und dem tuerkisblauen Wasser in einem besonderen Licht erstrahlen. In Picton verbrachten wir eine Nacht.

Am naechsten Tag fuhren wir ueber einen sehr kurvenreichen Pass, die Staedte Havelook und Nelson durchquerend, in den Abel Tasman Nationalpark. Der mit ca 23.000ha Groesse den kleinsten NP Neuseelands und unser eigenlich Hauptziel auf der Sued Insel darstellt. Der Park ist bekannt fuer seine 38km lange Kuestenlinie und den vorgelagerten Inseln, perfekt geeignet fuer lange Touren mit dem Kayak oder zu Fuss. Auch Kombinationen sind dank Wassertaxi moeglich. Bei unserer Ankunft vielen uns gleich die goldfarbenden Straende und das tuerkisfarbende Wasser auf. In der oertlichen i-site besorgten wir uns Informationen ueber das Wetter fuer die naechsten Tage und der Moeglichkeit ein Kayak zu leihen. Gleich sechs Anbieter tummelten sich in dem kleinen Ort. Fuer den kommenden Tag wurde super Wetter vorrausgesagt, klar, sonnig und kaum Wind. Ganz im Gegenteil zum heutigen Tag. Trotz des starken Windes machten wir uns noch zu fuss auf . Der Abel tasman Coastal Track ist haeufig ueberlaufen, aus gutem Grund. Es macht einfach Spass an den kleinen Buchten durch Wald und dichten Busch zu laufen und von den Huegeln in der Umgebung die Aussichten zu geniessen. Fuer den nachsten Tag hatten wir uns ein Kayak reserviert.

Einen ganzen Tag lang wollten wir paddeln. Zuvor gab es noch ein paar Sicherheitsunterweisungen. Als wir entlich ins Kayak aufs Meer konnten schien die Sonne und es gab so gut wie keinen Wellengang. Wir steuerten vom Ufer aus direkt auf die erste Insel zu, Fisherman Island. Kaum hatten wir sie zur Haelfte umrundet konnten wir in einer Bucht zwei Seehnude beim spielen im kuehlen nass beobachten. Um die Ecke gebogen lagen noch zwei von ihnen auf dicken Steinen in der waermenden Sonne. Sie liessen sich von uns nicht stoeren und so konnten wir ganz aus der Naehe ein paar schoene Fotos machen. Die naechste und auch greossere Insel , Adele island, ist vor allem bei Vogelliebhabern beliebt. Sie ist als Naturschutzreservat ausgeschrieben und dient als lebensraum fuer ein paar seltene Vogelarten. Wir legten dort auf einem kleinem Eckchen Sandstrand unsere Mittagspause ein. Anschliessend fuhren wir vorbei an ein paar Segelbooten wieder richtung Kueste. Unser Limit fuer heute war die Torrent Bay wo wir anlegten um auf einem schmalen Pfad auf einen Lookout zu galngen. Von dort hatte man einen Atemberaubenden Blick ueber die lange Kueste, die Inseln und Buchten der Tasman Bay.

Auf dem Weg Richtung Kaikoura durchquerten wir nochmal den Ort Havelook der fuer seine Muscheln bekannt ist und in unseren Reisefuehrern als „must do“ beschrieben wird. Wir hielten am „Mushel pott“ dem bekanntesten Lokal im Ort und bestellten einen Probierteller. Wir bekamen eine Platte mit Muscheln in verschiedensten Varianten. Die geraeucherten waren allerdings unsere Favouriten. Nach Blenheim folegten wir dem Highway immer an der Kueste entlang.

Kaikoura ist fuer Wale und Seehunde die das ganze Jahr uber  vor den Kuesten sind bekannt. Unzaehlige Touren koennen gemacht werden, Wale watching, schwimmen mit Robben oder Delfinen und mehr. Einige Kilometer vor der kleinen Hafenstadt sahen wir die Kolonien von Pelzrobben schon auf den Steinen am Ufer liegen. Sich in der Sonne ahlend und meist schlafend, kann man sie ganz aus der Neahe beobachten.Im Ort selber gibt es noch einen Walk der auch an zwei Stellen vorbeifuehrt wo sich die Seehunde meist aufhalten. Schon vom Parkplatz aus sah man sie ueberall liegen.Die Nacht verbrachten wir auf einem kleinem Campground direkt am Meer mit den Robben keine 50m von unserem Camper entfernt!

Christchurch, unvergessen des schwerden Erdbebens im Februar diesen Jahres, verbrachten wir einen Tag in der Stadt. Der Kern der Innenstadt ist voellig zerstoert und wegen den laufenden Aufbauarbeiten fuer Jedermann gesperrt. Trotzdem leasst sich bei Blicken uber die Absperrungen erahnen wie schwer es Stadt und Menschen getroffen hat. Wir besucheten den Botanischen Garten und das unversehrte Muesum. Fuer unsere letzten zwei Tage auf der Suedinsel entschlossen wir uns die Banks Peninsula, eine Halbinsel unterhalb von Christchurch anzufahren. Schon der Weg bis Akaroa hatte sich voll und ganz gelohnt. Immer wieder hatte man von der sich etliche Huegel hoch und runter schlaengelnden Strasse herrliche Ausblicke auf die einmalige Landschaft.Dort verbrachetn wir die verbeliebende Zeit mit kleinen Wanderungen in malerischen Buchten.

Dank eines sehr guenstigen Innlandsfluges sind wir nun wieder in Auckland. Nach spannenden Rugby Spielen am Abend im Publik Viewing Bereich, werden wir  morgen zum letzten Ziel unserer Reise, den Fiji Inseln fliegen.

Sep
13

Von Taupo aus fuhren wir immer am gleichnamigen 600 Quadratkilometer grossem See, einem ehemaligem Supervulkan Richtung „Nationalpark“. So nennen die Kiwis den Tongarriro NP, den ersten Nationalpark Neuseelands. Bekannt fuer seine wunderschoenen Alpinen Trekkingpfade, darunter mit einer der schoensten Tageswanderungen des Landes dem Tongariro Crossing.

Da wir vor her sehr wiederspruechlicheInformationen erhalten hatten:

von der Treck ist wegen Eis und Schnee geschlossen, ueber kein Problem bis hin zu nur mit einer gefuehrten Tour moeglich. Somit fuehrte unser erster Weg in das  dortige Visitor Center. Uns wurde erklaert dass der sonst fuer jedermann umsonst zugaengliche Weg in den Wintermonaten wegen oft rasch wechselnden Wetterbedingungen (Temperaturstuerze, Eis und Schnee) nur mit einer gefuehrten Tour zu bewaeltigen ist. Das beste Wetter wurde fuer den kommenden Samstag voehergesagt, so hatten wir noch 2 Tage um uns auf den 8 Std. Marsch vorzubereiten. Um diese Zeit voll auszunutzen beschlossen wir noch am selben Tag einen kurzen Walk (ca.8 Km) zu den Taranaki Falls die sich ebenfalls im Np befinden zu machen. Zunaechst durch dichten Wald an einem Fluss entlang lichtete der sich allmaehlich und man sah das Wasser aus 20 m Hoehe in ein naturlich geschaffenens Becken stuerzen. Zurueck ging es ueber offenes ungeschuetztes Heideland. Der Wind war auf nun 1100 Hoehenmetern eisig. Vom Weg aus konnten wir die 2 hoechsten ganz mit Schnee bedeckten Gipfel des Mt. Ngauruhoe und Mt. Ruapehu sehen. Wir uebernachteten auf einem kleinen Doc Campground mit Blick auf die Berge. Am naechsten Tag standen wir frueh auf unser Ziel waren die Tama Lakes. Auf einem 20 Km langen Trail gelangten wir zu den 2 Eruptionskratern am Fusses des Mt. Ngauruhoe. Der Pfad der Streckenweise wie ein Gebiergsstieg ist laesst einen zunaechst zum „Lower“ also zum tiefer gelegenem Tama Lake kommen. Aus der Ferne laesst sich das Ziel kaum ausmachen, die Entfernung scheint zu gross um sie zu Fuss erreichen zu koennen. Der Pfad fuehrt ueber kleine Holzbruecken und Bachlaeufe mit von Wasser und Eis rundgeschliffenen Steinen. Der anhaltende Schneeregen hat den Pfad schlammig und rutschig werden lassen. Ab einer Gabelung leiten uns nur noch Marker und der Weg fuehrte stetig Bergauf. Der Schnee lies nach und es klarte ein wenig auf. Inzwischen konnten wir unsere Ziele in dem Gebiergsmassiv zumindest ausmachen.

Wind pfiff uns um die Ohren als wir am Rand des Lower Lakes standen. Ganz wie im Reisefuehrer beschrieben ein weiter blauer See von steilen Waenden eingerahmt. Der Aufstieg zum Upper Lake kostete einige Ueberwindung, es war nun doch sehr kalt und der Wind hatte in dieser Hoehe (1300m) an Staerke zugenommen. Auf einem kaum erkennbaren steilem Pfad nur von schmalen Markern gesauemt, brauchten wir fuer die weiteren 400 Hoehenmeter ca 1 Std. Der Ausblick entlohnte fuer all die Muehen, beide Seeen konnten wir von hier oben betrachten im Hintergrund der schneebedeckte Mt. Ngauruhoe. Dies

war ein gutes Training und ein kleiner Vorgeschmack auf das hochalpine Klima. Wieder an der Visitorinformation angekommen erkundigten wir uns nochmals nach dem Wetter fuer den morgigen Tag, denn wir wollten die Tour nur bei klarer Sicht und optimalen Bedingungen wagen. Die Vorhersage haette besser nicht seien koennen also fix gebucht!! Alles Equitment wird vom Veranstalter gestellt (Rucksack, Windichte Hose und Jacke, Spikes Boots und Eisaexte).

Um 7:00 Uhr morgens wurden wir mit einem Bus am Visitorcenter in Turangi abgeholt. Waehrend der Fahrt wurden wir mit allem noetigen ausgestattet. Mit dem Bus ging es wieder in den Np. auf 1150 m Hoehe.

Der Walk wurde in verschiedene Abschnitte unterteilt. Die erste Std. war freies walken zum warmwerden durch Heideland und vorbei an kleinen Gebiergsbaechen. Nach dem sich die ca. 30 koepfige Gruppe am ersten Sammelpunkt, den einzigen Toiletten wiedergefunden hatte machten wir uns fuer das steilste Stueck des Weges bereit. 500 Hoehenmeter, ca. 1 Std. steil Bergauf, bis zum South Crater galt es nun zu bewaeltigen. Ganz verwegene koennen von diesem Punkt aus noch einen Abstecher zum Craterrand des Mt. Ngauruhoe machen weitere 2Std. bergauf ohne jeden Pfad. Nach anschliessender Pause war es Zeit die Spikes unter die Schuhe zu schnallen. Die uns  im nun vom Schnee und

Eis bedecktem Pfad den noetigen Halt gaben, bis wir den Red Crater in 1886 m Hoehe erreichten. Am Rand des Craters liegt durch die Vulkanische Aktivitaet kein Schnee, der Boden dampfte vor Waerme. Ein idealer Platz fuer unseren Lunch wobei wir uns gleichzeitig auf dem Boden sitzend von der natuerlichen Energie waermen liessen. Da dies auch der hoechste Punkt ist war der Rundumblick einmalig. Mt Ngauruhoe der aehnlich wie am Red Crater oben eine freie Stelle aufweist von dem Wasserdampf aufsteigt. Vulkanische Aktivitaet ueberall um uns herrum. In den Sommermonaten koennte man die Emerald Lakes sehen. Heute aber von Schnee und Eis bedeckt ist nur eine riesige weisse Flaeche zu erkennen. Der Abstig vom Red Crater zu den eigentlichen Lakes war das steilste Stueck auf dem gesamten Walk. Dank der Spikes unter unseren Schuhen gab es keine Ausrutscher. Bei jedem Schritt mussten wir diese fest in Eis treten um genuegend Halt zu bekommen. Der
weitere Weg fuehrte durch eine weite Schneelandschaft, zum Glueck ging es dabei nur noch bergab. An einem weiteren steilen Hang zogen wir die Spikes aus und rutschten auf unseren Regenhosen den Hang hinunter. Einer aus der Gruppe pfluegte als erster eine Bahn in die unberuehrte Schneedecke auf dieser rutschten alle hinterher. Irgendwann gelangten wir zu einer kleinen Berghuette, hier legten wir unsere letze Rast ein, danach ganz entspannt auf einem Pfad ins Tal hinunter. Als alle den Bus erreicht hatten stiessen wir mit Coca Cola auf den Tag an. Wieder an unserem Camper angelangt verabredeten wir uns mit einem Paerchen aus unserer Gruppe. Wir haben dann den Tag in den Hot Pools der Stadt ausklingen lassen.

Nach einem Tag Pause erreichten wir Waitomo die Gegend ist fuer ihre riesigen Unterirdischen Hoehlensysteme bekannt. Die auch mit sehr teuren Touren(Blackwater Rafting, 100m Abseiling) besucht werden koennen. Wir wollten in dem Gebiet den Ruakarie Bushwalk laufen, Neuseelands schoensten Kurzwanderweg. Der 60 Min dauernde Rundweg fuehrte uns durch 2 natuerlich geschaffene Hoehlengaenge. Der Waitomo River hat sich diese in Jahrtausenden selbst durch das Kalkgestein gebohrt.

Als naechstes waren wir auf den World Forgotten Highway gespannt. Dieser wurde uns von unseren Hollaendischen Freunden empfohlen. Der ehemalige 155 Km lange Highway wird heute nur noch von den rund 100 Farmern die dort leben genutzt. Die duenn besiedelste Gegend des Lands zeigte uns Neuseeland so wie wir es uns immer vorgestellt hatten. Gruene saftige Huegel,grasende Schafsherden, kleine plaetschenrde Baeche und wilde Ziegen. Atemberaubende Ausblicke von der kleinen sich durch die bergige Landschaft schlaengelnden Strasse. Ein Tunnel durch den unser Camper gerade so zu passen schien fuehrte uns zu einem Buschcampingplatz der Familie Herbert. Ca. 6 Km vom Weg ab gelangten wir zu einer einsamen Farm. Schafe,  Pferde und die Huetehunde begruessetn uns und auch von den Herberts wurden wir herzlichst bei Tee und Kuchen empfangen. Gastfreundschaft pur mitten im Niergendwo.  Auf dem weiterem Weg durchquerten wir die einzige „Stadt“ am Highway. Mit seinen 40 Einwohnern gruendete Whangamomona irgendwann 1989 seine eigene Gebietsreform die Freie Republik. Der Highway endete in Stratford von wo aus wir zum Egmont NP fuhren. Mit dem Mt. Taranaki einem weiteren Vulkan den wir schon schneebeckt vo

n der Strasse aus sehen konnte. Vom Tongarriro Crossing noch etwas angeschlagen entschlossen wir uns in New Plymouth ein paar Tage zu entspannen. Auf einem kleinen Caravan Park am Meer genossen wir das gute Wetter. Weiter ging es dann ueber den Surf Highway immer an der Kueste entlang bis Whanganui. Dort verfolgten wir die Eroeffnung der Rugby Weltmeisterschaft.

Nun sind wir seit 2 Tagen in Wellington von wo aus wir morgen mit der Faehre auf die Suedinsel uebersetzen. Wellington ist bekannt fuer sein grosses modernes Museum das „Te Papa“ welches wir auch besuchten. In einem Erdbebensimulator liess es sich nachfuehlen wie es bei einem richtigen Erdbeben zugeht. Auch in der Stadt gibt es die weta Cave eine der bekanntesten Special Effects Schmieden der Filmwelt. Bekannt durch Bestseller wie Der Herr der Ringe, Distrikt 9 oder Narnia. Durch einen kleinen Film konnte wir dort einen Eindruck ueber die aufwaendigen Drehs bekommen.

Aug
31

Am 19 August um 15 Uhr Neuseelandzeit landete unser Flieger in Auckland. Schon aus dem Flugzeug herraus konnten wir einen guten Eindruck von der Stadt bekommen. Wir waren absolut positv ueberrrascht vom tollen Wetter. Nach letzten Berichten hatten wir uns Schnee oder zumindest kalte Temperaturen und Regen vorgestellt. Als das Gepaeck abgeholt und geschultert war traten wir aus dem Flughafengebauede in den warmen Sonnenschein. Mit dem Bus fuhren wir Richtung Innenstadt um das vorgebuchte Hostel, unser Bleibe fuer die naechsten 2 Tage, aufzusuchen. Perfekt gelegen direkt gegenueber dem Skytower hoerten wir oft die Rufe der jenigen die sich wagemutig vom 328 m hohem Turm in die Tiefe stuerzten (Bungee Jumping). Nachdem Gepaeck und Habseligkeiten verstaut waren, war noch Zeit um die Innenstadt zu erkunden. Da Auckland auch die City of Sails genannt wird fuehrte unser erster Weg zum Hafen um die Armada von Segelbooten zu bestaunen. Auch versorgten wir uns an der Info mit Karten der beiden Inseln denn schon am naechsten Tag machten wir uns mit dem Bus auf den Weg um den Camper fuer die naechsten knapp 5 Wochen abzuholen. Nach einigen Irrwegen durch das Industriegebiet von Auckland trafen wir auf Peter einen waschechten Kiwi der uns prombt mit seinem Auto zur richtigen Adresse fuhr. That’s New Seeland Style !! 🙂

In unserem neuen etwas groesseren Camper fuehlen wir uns wie kleine Koenige. Kochen, spuelen und aufrecht stehen !! ist nun im geschlossenen Gefeahrt moeglich. Ein kleiner Tisch der zum Bett umgebaut wird bringt noch mehr Komfort als wir nach Australien gewohnt sind. Nach einem Grosseinkauf fuhren wir Richtung Norden. Erstes Ziel ist die Bay of Islands gewesen. Die Landschaft ausserhalb von Auckland begeisterte uns sofort. Kurvenreiche Strassen, gruene sanfte Huegel und abwechslungsreiche Waelder bestimmten das Bild. Die erste Nacht verbrachten wir bei Sandspit. Am naechsten Morgen erreichten wir das Marine Reserve Goat Island „Das Aquarium“. Ein toller Platz zum Schnorcheln oder einer Fahrt mit einem Glassbodenboot oder Kajak. Ich erschied mich fuer Schnorcheln im ca. 13 Grad kaltem Wasser (Wetsuit machte es ertraeglich). Snapper, Cod und Crayfish zum greifen und fast schon aufdringlich nahe. Auf Strassen an der malerieschen Kueste entlang fuhren wir bis zu einem vom Goverment (Doc) verwaltetem Campground in Sandduenen am Meer.

Whangerei die groesste Stadt an der Bay of Islands erreichten wir am naechsten Tag. Wasserfaelle und die ersten Kauri Baueme waren dort das Highlight fuer uns. Durch Mangroven und Regenwaelder fuehrte uns ein weiterer Walk zu den Hurura Falls. Unterwegs gab es viel von der Artenreichen Vogelwelt Neu Seelands zu entdecken. Nach einer aufregenden Suche nach einem weiteren Doc Campground (keine Beschliderung, unser super Camper im Sand festgefahren, finstere Nacht) schliefen wir auf einem super schoenen und teurem Hollyday Park auf sicherem Grund und Boden.

Nach 2 Stunden Fahrt am naechsten Morgen erreichten wir den noerdlichsten Punkt Neu Seelands Cape Reinga. Schon der Weg dorthin machte richtig Spass, stets zu beiden Seiten das Meer im Blick davor grossse Sandduenen die sich vor die gruenen Huegel schoben. Am Ende stand ein kleiner Leuchtturm der nur zu Fuss erreicht werden konnte. Davor ein Schild mit denm Grossstaetten der Welt und der Entfernung dorthin (London rund 18.500 Km). Wir genossen den malerischen Blick von dort und haetten am liebsten ein 360 Grad Foto geschossen. Auf der Fahrt hielten wir noch am legendaeren 90 Mile Beach, ein ca. 54 Km langer Strand den die Einheimischen auch mal als Schnellstrasse nutzen. Wir uebernachteten mit unserem Camper direkt vor den Great Sand Dunes, riesige Sandduenen von denen man oben angekommen einen herrlichen Blick auf das Land hat. Sand und gruener Wald bieten dabei schoene Kontraste.

Die Kauri Coast fuhren wir am naechsten Tag an,2 Waelder in denen man die Eindruckvollsten und aeltesten noch verbleibenden Kauris bestaunen kann. Frueher von den Menschen gerodet heute unter Naturschutz fuehrte uns der erste Weg zum sog. Gott der Waelder ein rund 1200 Jahre alter und wohl hoechster existierender Kauribaum im Land. Mit ueber 13 m Stammumfang und 51,5 m Hoehe konnte man kaum glauben was man sah. Nicht minder beeindruckend waren der „Vater der Waelder“ und die four Sisters eine Formation aus 4 eng zusammenstehenden Kauris. Schoene Walks fuehrten zu den Highlights. Die Nacht verbrachten wir auf einem weiteren Doc Campground im Wald sehr cool.

Der Weg zur Cormomandel Coast im Westen der Nordinsel fuehrte uns zunaechst zurueck nach Auckland. Ueber eine laegendaere, abenteuerliche Strasse mit scharfen unuebersichtlichen Kurven der 309 Road kamen wir zum Castle Rock, einem vor ewiger Zeit erloschenem Vulkan. Ueber eine Forststrasse die wir nicht mit unserem Camper befahren wollten, gelangten wir zu Fuss immer Bergauf zum Anfang einen kleinen Pfades. Ueber den steilen und oft rutschigen Weg gelangten wir durch dichten Wald bis zur Spitze des 521 m hohen Berges. Die schweisstreibende Kletterpartie wurde durch den Panorama Blick ueber die Coromandel Coast das Hinterland und sogar bis nach Auckland mehr als belohnt. Dank eines Tipps aus unserem Reisefuehrer kauften wir ebenfalls an der 309 Road direkt vom Imker den Weltberuehmten Manuka Honey hier super guenstig ca. 3 Euro bei uns bis zu 40 Euro. Neben dem guten Geschmack hat er eine antibakterielle Wirkung.

Die Corromandel Coast besuchten wir am naechsten Tag. Bei einem spektakulaeren Coastel Walk zur Cathedral Cove ein durch Wind und Wetter geschaffener Torbogen den kein Bildhauer besser schaffen koennte. Die Sonne schien und der Blick auf das tuerkisfarbene Meer mit den vielen kleinen Inseln und Korallenriffen direkt vor der Kueste begleiteten uns den ganzen Weg. Dabei passierten wir noch 2 andere malerische Buchten. Doch die Cathedral Cove war einfach Atemberaubend, der weisse Sand das Meer die grossen Felsen mit natuerlich geschaffenen Hoehlen ein kleiner Wasserfall und der riesige Bogen machten alles perfekt. Fast kamen wir uns vor wie in der Suedsee. Puenktlich um 12 erreichten wir mit unseren zuvor geliehenen Schaufeln den Hot Water Beach. Dank heisser Thermalquellen direkt unter dem Sand kann sich jedermann seinen eigenen Pool bei Ebbe graben. Auch wir machten uns an die Arbeit einige Schaufeln Sand spaeter sprudelte das warme Wasser in unseren eigenen Pool. Die Temperatur schwankt, nur einige Meter weiter koennte man Nudeln im Wasser weich kochen. Direkt vor uns der kalte Ocean genossen wir die heissen Quellen. In einem nahegelegen Strand leihten wir uns spaeter noch ein Sea Kajak um bei dem schoenen Wetter die Kuestenlinie abzufahren. Auf der Suche nach Seeloewen und Delphinen umrundeten wir kleine Inseln im Meer doch hatten wir kein Glueck.

Rotoura- Es stinkt nach faulen Eiern. Schon Kilometer vor der Stadt hat man den Schwefelgeruch in der Nase. Wir besuchten 2 fuer ihre aktiven Thermalquellen bekannten Parks in der Stadt. Ueberall qualmt sprudelt und blubbert es. Die Nacht ueber standen wir auf einem kleinen Campground direkt am Ufer des Okawera Sees. Auf dem Weg nach Taupo stoppten wir am Kerosin Creek und einigen Mud Pools (heisse von Gasen blubbernde Schlammloecher). Wir besuchten noch das „Waiotaupo ein Thermal Wunderland“ in dem zahlreiche bunte Quellen, dampfende Seen und den beruehmten Champerpool mit seinem orangefarbenen Becken erleben durfte. Alles ohne Chemie, kaum vorstellbar bei all den giftigen Farben.

In Taupo fuehrte uns ein Weg zu den Hucka Falls (Waikato River), 200.00o l/min Wasser tosten dort durch eine enge Felsspalte. Das weisschgeschaeumte Wasser ist Eisblau und bildet tolle Farbkontraste. Ueber Nacht blieben wir an diesem Fluss. Heute spazierten wir am Lake Taupo entlang von dem aus wir schon unser naechstes Ziel den Schneebedeckten Mt. Tongariro sehen konnten. Mal sehen was dort moeglich ist, die Aussagen sind bisher sehr wiederspruechlich von begehbar mit Guide bis auf eigene Faust moeglich.

 

 

 

Aug
20

Es geht dem Ende entgegen unsere letzten 2 Wochen in Australien sind angebrochen. Drei Highlights liegen dennoch vor uns. Von Adelaide werden wir ueber die Graet Ocean Road bis Melbourne fahren.

In Adelaide der groessten Stadt Sued Australien besuchten wir als erstes eine Schokoladenfabrik der Firma Haighs die ausschliesslich in Australien produzieren. Bei einer kleinen Fuehrung erfuhren wir viel ueber die Herstellung und Verarbeitung der feinen Schokolade. Wir bekamen verschiedene Varianten und Geschmaecker zum probieren :). Leider verzog sich am Nachmittag die zunaechst noch scheinende Sonne und Regen setzte ein, der nicht mehr aufhoeren wollte. Wir besuchten daher das Museum indem wir verschiedene Ausstellungen ansehen konnten.  In der State Libary nutzten wir das  fuer Besucher freie Internet um uns zu Hause zu melden. Auch am naechsten Tag hoerte es nicht auf zu regnen. Wir besuchten noch kurz den Hafen von Adelaide und verliessen am fruehen Nachmittag die Stadt.

Die naechste Rest Area mussten wir schon nach einigen Minuten fluchtartig verlassen. Trotz Regen und kuehlen Temperaturen lauerten dort unzaehlige Muecken auf unser Blut. So aggressiv das kochen oder sich im freien aufhalten unmoeglich waren. Eine halbe Stunde entfernt fanden wir einen entspannteren Schlafplatz.

Der Coorong National Park bekannt fuer seine riesige Artenvielfalt, insb. Pelikane,war das naechste Ziel. Nachdem wir uns eine Genehmigung fuer das Campen besorgt hatten besuchten wir den Park der aus Seen, Sumpflandschaften und langen Sandstraenden besteht. Nach einem kurzen Walk konnten wir von einem Ausguck eine Insel beobachten , die unzaehlige Pelikane zum brueten nutzen. Zum uebernachten zog es uns naeher an den Ozean. Direkt hinter einer Duehnenkette fanden wir einen kleinen Campingplatz auf dem sich Emus, Kaengerus und andere Tiere tummelten. Nach einem ca 2km langen Weg durch die Duehnen,  mit Klappstuehlen und Wein unter den Armen, erreichten wir einen von Muscheln uebersaeten Strand von dem aus wir uns den Sonnenuntergang ansahen. Am naechsten Tag durchfuhren wir Beachport, ein kleiner Ort an der Kueste wo wir eine kurze Pause einlegten um auf dem 700m langen Jetty zu spazieren. Von dort aus erreichten wir in wenigen Minuten den Curunda NP. Das Highlight dort ist der sog. „Buffom Walk“ ein Weg der immer auf den Klippen der zerkarsteten und zum Teil sehr weit unterspuelten Limestone Coast ( Kalkstein Kueste)  entlang fuehrt.

Mt Gambier war unser neachster kurzer Stop auf dem Weg Richtung Graet Ocean Road. Der Blue Lake im Herzen der Stadt ( ehem. Vulkankrater) hat seinen Namen zurecht. Das Tuerkisblaue Wasser versorgt die Stadt mit Trinkwasser. Die Gegend ist bekannt fuer seine  Kalksteinhoehlen. Oftmals kommt es vor das die Decke einer Hoehle einbricht, die dadurch entstandene grosse Hoehle wird mit Grund und Regenwasser gefuellt. Es entstehen Seen mit Hoehlencharakter, dies sind bekannte Tauch und Schnorchelreviere. Das Wasser ist Glasklar bis zu 14m Sicht sind moeglich. Nachdem ich ( Benjamin)  mir Erlaubniss und einen Neoprenanzug geliehen hatte verbrachte ich Stunden beim Schnorcheln in den Piccanninie und Ewans Ponds.

In Portland angekommen hatten wir direkt einen guten Start. An der Visitor Information angekommen konnten wir einige Robben beim spielen im Wasser beobachten. Wir hoerten auch von einem Costalwalk zu einer hier lebenden Robbenkolonie. Der Weg war anstrengend aber wundersschoen, erst ganz zum Schluss liess sich der Robbennachwuchs beim tollen im schaeumenden Wasser beobachten. Die Nacht verbrachten wir am Starnd in der Naehe der Stadt. Neben den Robben wollten wir auch die zu dieser Jahreszeit hier lebenden Wale beobachten. Buckelwale ziehen  hier im Winter ihre Kaelber gross. Leider war das Wetter an diesem Tag schlecht, etwas bewoelkt, windig und hohe Wellen. Trotz viel verbrachter Zeit auf den Klippen an verschiedenen Hotspots konnten wir keinen Wal entdecken. Abends hatten wir dann noch ein schoenes  Wiedersehen mit unseren Freunden aus Holland. Der naechste Tag begann sehr gut, bei einem weiteren Walk an der Kueste zu den sog. Blowholes konnten wir doch noch Wale entdecken. Im Laufschritt folgten wir ihnen ein Stueck die Kueste entlang, ein besonderer Augenblick fuer uns. Abends erreichten wir Warrnambool. Die Stadt ist ebenfalls fuer ihre Walsichtungen im Winter bekannt. Auf der Viewing Plattform am Strand hatten wir abermals Glueck, eine Mutter mit ihrem Jungtier zeigte sich einige Male an der Oberflaeche. In Warrnambool startete auch ein weiteres Highlight, die Great Ocean Road.

Auf 275km schlaengelt sie sich an der Kueste entlang. Mit Ausblicken bei denen uns der Atem stockte. Auf meheren Stopps bei den Bay of Islands, London Bridge, Bay of Martyrs schossen wir Postkartenfotos von der Kalksteinkueste oder unternahmen kurze Walks. Wind, Regen und der stete Wellengang formten im laufe der Zeit schier unglaubliche Hoehlen,. Boegen und Bruecken. Passend zum Sonnenuntergang erreichten wir die 12 Apostles. Ein Spot wie gemacht um Traumfotos zu schiessen. Am naechsten Morgen besuchten wir den Shipwreck Beach, nach 366 Stufen runter zum Strand liessen sich Zeugnisse von fruehrern Schiffsungluecken betrachten. Wir fanden Anker und Wrackteile an dem wie fuer Piratenfilme gemachten Strand. Spaeter auf dem Weg nach Cape Oteway erfuellte sich doch noch der Traum einaml wild lebende Koalas zu sehen. Drei von ihnen fanden wir Schlaftrunkend in den Baeumen, ein letzter kreuzte vor uns in aller Ruhe die Strasse. Es entstanden herrliche Fotos ganz aus der Naehe. Erst als andere Autos stoppten wurde es ihm zu fiel, gemaechlich verschwand er im Unterholz. Bis es dunkel wurde fuhren wir weiter die Kuestenstrasse entlang. Die Nacht durften wir mit Polizeilicher Genehmigung 🙂 am Strand verbringen.

Am naechsten Tag erreichten wir Melbourne, wieder eine grosse Metropole Australiens. Wir parkten unseren Camper auf dem naechsten Caravan Park.  Wegen der hohen Parkgebuehren und dem dichten Verkehr nutzten wir die oeffentlichen Verkehrsmittel um die Stadt zu erkunden. Museum, Innenstadt und Buecherrei standen dabei ganz oben auf unserer Liste, nebenbei gab es fuer unseren naechsten Stop in Neu Seeland noch einiges zu erledigen. Drei Tage verbrachten wir in Melbourne. nur einen Tag liessen wir uns fuer den Weg nach Sydney (ca 1000km) wo wir dann nach drei Monaten und ca 18.000 gefahrenen Kilometern unseren kleinen gruenen Camper abgaben.

Mittlerweile sitzten wir in Auckland City, das Wetter ist herrlich. Von Schnee 🙂 keine Spur, 15Grad und blauer Himmel, ein guter Start! Morgen holen wir unseren neuen Camper ab und starten unseren fuenf Woechigen Trip durch Neu Seeland.

Aug
02

Von Darwin aus gab es fuer uns nur noch eine Strasse auf dem Weg richtung Sueden den Stuart Highway. Auf dem Weg nach Alice Springs machten wir nochmeinal halt in Katherine. Wir uebernachteten im Katherine Gorge National Park wo wir Fledermauese und Kangeruhs in der Naehe des Campingplatztes beobachteten. Die Fledermauese die tagsueber in Bauemen hingen flogen in der Nacht kreuz und quer ueber unsere Koepfe.

In Katherine selbst besuchten wir einen Aboriginal Art Kurs. Neben Feuermachen, Speerwerfen und den typischen Malereien des Volks wurde uns von einem Aborigie aus dem Arnhem Land auch etwas ueber das alltaegliche Leben und die Kultur beigebracht. Abends nahmen wir noch ein Bad in den warmen Bitter Springs in Materanka.

Nun hiess es ersteinmal Autofahren und Strecke machen. Nach 530 Km erreichten wir Tennant Creek, wir passierten kleine Ortschaften wie Three Ways, Daily Waters und Renners Springs. Kleine Oasen, wo wir tankten oder uns ein Eis goennten. Wir uebernachteten an kleinen Rest Areas am Highway. Kurz vor Tennant Creek haetten wir die Devils Peebles besuchen koennen doch da die groessere Ausgabe die Devils Marbels noch vor uns lagen fuhren wir weiter. Tennant Creek selbst hatte nicht viel zu bieten. Am spaeten Nachmittag erreichten wir 120 Km weiter die Devils Marbles. Eine Felsformation die aufgrund von Erosion (Gesteinsverwitterung) runde Formen angenommen hat. Vom Highway aus waren die riesigen Granitbloecke gut zu sehen. Wir hielten an einer kleinen Infotafel wo sich auch ein Dingo sonnte und sahen sie uns aus der Naehe an. Diese Nacht verbrachten wir eingerahmt von den Marbles auf einem kleinen Campground. Abends standen wir mit anderen Reisenden auf den Steinen und sahen zu wie sie beim Sonnenuntergang anfingen zu gluehen.

Kurz vor Alice Springs lernten wir auf einer Rest Area ein nettes Paar aus Holland kennen die uns prombt zum Tee in ihren Camper einluden. In dieser Nacht sanken die Temperaturen erstmals merklich ab um die Null Grad. Zum Glueck waren wir vorgewarnt dass die Naechte um diese Jahreszeit so kalt werden koennen.

In Alice angekommen verschafften wir uns von einem Lookout einen ersten Eindruck von der groessten Stadt im Outback. Eingerahmt von den Mc Donnal Ranges bot Sie einen schoenen Kontrast zu den roten Farben des umliegenden Landes. In der Stadt deckten wir uns mit Vorraeten ein, durchstoeberten mehrere Art Gallerien und fanden 2 schoene Bilder als Erinnerung. Bei einem kostenlosen Didgeridoo Kurs konnten wir das traditionelle Holzblasinstrument einmal selbst testen. Ausser quackenden Toenen brachten wir aber nicht viel hervor. Wir besuchten auch das  Museeum der Royal Flying Doctor Services. Ein Aertzteflugteam das hier im Umkreis von 600 Km um Alice Springs die Medizinische Versorgung der vielen Menschen auf den Outback Farmen, der Aboriginis und auch der Touristen sicherstellt.

Von hier aus fuhren wir am Abend in die West Mc Donnal Ranges die 100 Km neben der Stadt liegen. Wir uebernachteten am Ellery Creek Waterhole auf einem kleinen Buschcampingplatz. Da die umliegenden Ranges lange Schatten warfen war es auch am naechsten Morgen noch lange kuehl. Wir starteten mit einem Walk am Ochrepite Gorge wo ein hoher Aufschluss von Ton zu erkennen war. In Schichten von Weiss, Rot und Ockergelb leuchteten die Tonminerale, das mitnehmen oder Entfernen von Ton ist mit hohen Geldstrafen verbunden da die Farben von den Ureinwohnern fuer Zeremonien und Malereien verwendet werden. Im Anschluss machten wir noch einen Walk im Ormiston Gorge. Der Weg fuehrte uns einen Berg hinauf bis zu einem Outlook von dem aus wir in eine teilweise mit Wasser gefuellte Schlucht blicken konnten. Von dort aus ging es an der Flanke des Berges weiter bis hinunter in die Schlucht. Die Aussicht war einmalig doch der Geruch von totem Fisch hing in der Luft, durch einen chemischen Vorgang sterben jeden Winter alle Fische in dem Gewaesser. Wir wanderten durch das teilweise ausgetrocknete Flussbett zurueck zum Campingplatz wo wir auch unsere Hollaendischen Freunde wiedertrafen. Von Ihnen bekamen wir noch einen guten Tip ueber einen anderen Walk den wir am naechsten Tag machen wollten. Frueh am Morgen gingen wir los. Zwischen Huegeln und Bergen entlang durch Busch und Heideland ging es immer hoeher hinaus, bis auf einen Bergkamm von aus wir einen super Ausblick in einen weit ausdehnenden Talkessel hatten. Stumm und staunend sassen wir auf dem Bergruecken und beobachteten die Adler, die die Aufwinde im Tal nutzten um wie schwerelos zu gleiten.

200 Km weiter bogen wir vom Stuart Highway auf den Lasseter H.W. der uns als erstes zum Kings Canyon National Park fuehrte. Nach Buschcamping, Lagerfeuer und einer kalten Nacht starteten wir am fruehen Morgen zu einem Walk im Kings Canyon. Ein 4 stuendiger Rundweg brachte uns bis an den Rand der Schlucht und zu mehreren Lookouts. Ein Highlight war der sog. Garden of Eden ein permaentes Wasserloch im tiefsten Punkt der Schlucht das besonders im Sommer gern zum schwimmen genutzt wird. Auf dem Bauch schoben wir uns bis an den Rand der Klippen und schauten in die Tiefe.

Nach diesem  Hoehepunkt unserer Reise machten wir uns auf den Weg zum Uluru (Ayers Rock). Wir uebernachteten auf einem kleinen Platz im Busch, von einem Huegel aus sahen wir dann zum ersten mal in weiter Ferne den Uluru im Sonnenuntergang. Nach Lagerfeuer und einer kurzen Nacht, standen wir im Licht der Sterne auf um die ersten beim Sonnenaufgang am Ayers Rock zu sein. Schnell fuellte sich die kleine Plattform von der aus man den besten Blick auf den nun rot leuchtenden Monolith hatte. Auf einem 10 Km langen Weg umrundeten wir den Uluru und sahen die vielen verschiedenen Seiten des Berges. Heilige Staetten der Aboriginies, kleine Wasserloecher, Hoehenmalereinen und verblasste Wasserfaelle. An einer Stelle ist der Ayers Rock mit Hilfe einer Kette zu besteigen, 1,6 Km fuehren steil bergauf bis zum hoechsten Punkt des Felsens. Oben warteten ein Marker der den hoechsten Punkt markiert und gleichzeitig die Rundumsicht erleutert. Der Aufstieg und die Aussicht von dort oben (ca. 700 M) waren ein Absolutes Highlight der bisherigen Reise. Den Sonnenuntergang genossen wir bei einem Glas Wein mit unseren Hollaendischen Freunden von einer Sunsetviewing Area aus. Ein langer Tag ging zu Ende tot mueden fielen wir in unsere Schlafsaecke. Frueh am Morgen warteten die Olgas (Kata Tjuta) auf uns. Diese Felsformation besteht nicht aus Sandstein wie der Uluru sondern aus Konglomeraten (Naturbeton). Wir durchquerten die Olgas auf einem 8 Km Walk mit spektakulaeren Aussichten. Auf dem Weg zurueck zum Stuart Highway bemerkten wir etwas Abseits der Strasse  eine kleine Herde wilder Kamele. Wir hielten am Strassenrand und machten ein paar Fotos von den grossen schoenen Tieren. Als wir ein Stueck weiterfuhren stand ploetzlich eine grosse Herde an und auf der Strassse, in aller Ruhe marschierten Sie ueber die Fahrbahn und liessen sich bereitwillig filmen und fotographieren. So ging ein schoener Tag im Outback zuende.

Unser naechstes Ziel war Coober Pedy die Opal Hauptstadt der Welt. Als dreht sich hier um die Suche nach den schimmernden Steinen. Schon weit vor der Stadt sieht man die vielen hellen Abraum Berge des Sandgesteins. Etwa 90% der Einwohner leben in sog. Dogouts (Ehemalige Schaechte die zu Wohnrauemen umgebaut wurden). Wir besuchten eine Underground Church eine Kirche unter Erde. Auch wir versuchten unser Glueck auf der Suche nach Opalen auf einem ehemaligen Opal Abbaugebiet darf jeder selbst einmal nach den Edelsteinen suchen. Zwar kein Opale aber eine grosse Bandbreite Minerale fanden wir.

Nach so vielen Tagen im Outback sahen wir in Port Augusta erstaml wieder den Ozean. Wir nutzten die Stadt zu einem Tagesausflug in die Flinders Ranges und begaben uns zur Haelfte auf einen alten Aboriginal Dreaming Trail. Uns erster Walk wuehrte uns zu verschiedenen Hoehlen in denen wir alte Malereinen der Natives finden konnten. Ein 2ter Walk am Arkaroo Rock, fuehrte erst durch Buschland spaeter durch Felsiges Bergland zu weiteren Hoehlen und Felsmalereien. Die Flinders Ranges haben wir in Ihren Moeglichkeiten damit zwar nur angekratzt aber wir wollen unsere verbleibenden knapp 3 Wochen an der Kueste mit ihren Nationalparks und den Staedten Melburne und Adelaide verbringen.

Jul
15

Auf der Fahrt durchs Inland bis Cooktown konnten wir einen ersten kleinen Eindruck vom Australischen Outback gewinnen. Rote Erde, trockene Baueme und viele kleine Termitenhuegel bestimmten den Weg.  Aufpassen mussten wir auf die vielen dort freilaufenden Rinder, die oftmals dicht am Strassenrand standen oder versuchten die Strasse zu ueberqueren. Ein Highlight kurz vor der Stadt waren die Black Mountains (Schwarzes Vulkangestein welches Quaderfoermig verwittert) die uns von einem Outlook einen spektakulaeren Anblick boten. In Cooktown selbst wo einst Cpt. James Cook an Land ging besuchten wir den aeltesten Botanischen Garten Australiens von dem aus wir ueber einen verwilderten Pfad die Finsch Bay erreichten. An der Bay bestimmten grosse Findlinge das Bild diese luden zum Klettern und Fotos schiessen ein. Nach einem anstrengenden 2,5 Std. Aufstieg auf den Mount Cook verdarb uns der Regen leider die Sicht auf Stadt und Meer. Die Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz der Visitor Information wo sich nach und nach mehr Backpacker mit Campern einfanden. Vom Leuchtturm der Stadt auf dem Grassy Hill hatten wir dann einen weiten Blick ueber Cooktown und den Endavour River bis Zum Great Barrier Reef.

Von der Stadt haetten wir uns etwas mehr erwartet, also fuhren wir weiter in das Hinterland der Ostkueste die sog. Tablelands. Mit ihren 3 grossen Seen sind sie ein wahres Anglerparadies. Unser erstes Ziel war der Lake Eacham der wir auf einem 3 Km Wanderweg umrundeten. Im klaren Wasser konnten wir Schildkroeten und allerei Fischarten beobachten von einem Bad in den Seen hielt uns nur das nasskalte Wetter ab. Zu diesem Naturschutzgebiet gehoert auch eine ueber 500 Jahre alte sog. „Cathedral Fig“ ein Baum der aus mehreren Baeumen im laufe von hunderten Jahren zusammengewachsen ist. Dessen erhabener Anblick tatsaechlich an ein Gewoelbe erinnert. Wir finden diese Baeume haetten auch gut in den Film der Herr der Ringe gepasst!! Baumbart ist nichts dagegen. An einer ueberdachten Infotafel konnten wir ein Schlafendes Baumkaengeru entdecken ein Maabi.

Der anhaltende Regen hielt uns davon ab auch noch den angrenzenden aehnlichen Lake Barrine auf einem Walking Track zu umrunden. Die Nacht verbrachten wir am Lake Tianarro dem groessten der 3 Seen der als Barramundi Heaven gilt. Leider die falsche Jahereszeit zum angeln „Barras“ moegen warmes Wasser. Der Stausee besitzt einige schoene Campingplaetze die nur ueber eine nicht asphaltierte Strasse zu erreichen sind. Der Regen der letzten Tage hatte den „Waldweg“ in eine Schlammpiste verwandelt doch wir schafften auch ohne Allrad die Umrundung des Sees und wurden mit schoenen Aussichten auf den See und einem kurzem Walking Track durch den Wald belohnt.

Um uns auf die Fahrt durchs Outback vorzubereiten fuhren wir zurueck zur Kueste nach Innesfail, dort kauften wir Wasser und Proviant fuer mehrere Tage ein. Auf dem Weg Richtung Outback fuhren wir wieder in die Tablelands, die Milla Milla Falls eine Ansammlung von mehrstufigen Wasserfaellen wollten wir noch sehen. Regen und kalte temperaturen liessen aber nur Schnappschuesse zu. Langsam begannen wir uns auf das trockene Klima des Outbacks zu freuen. Nach mehreren hundert Km riss die Wolkendeck und die Landschaft veraenderte sich. Viel roter Staub (durch oxidierende Haematit Partickelchen eingefaerbt), trockene kleine Buesche und kahl ausehende Baeume saeumten nun den Weg. Warnschilder wiesen auf Roadtrains hin, die bis zu 50 m langen LKW Zuege donnern unhauhaltsam ueber die Strassen. 300 m Bremsweg und mehr bei einer Vollbremsung. Besser man geht ihnen aus dem Weg. Artig gruessten wir und fuhren an den Strassenrand um ihnen Platz zu machen. Herrliche Fotomotive sind sie dennoch, grade so wie aus den Mad Max Filmen entsprungen.  Neben den RT`s  sehen wir eine interessante Tierwelt. Riesige Adler die sich an den Roadkills laben, eine meterlange Eidechse, Schlangen und natuerlich Kangerus. Die Nacht verbringen wir an einer Rest Area namens Planet Earth Adventures dort wird auch eine Schlangenshow angeboten die wir allerdings knapp verpassten, die zahlreichen Giftschlangen und die 5m Python durften wir trotzdem sehen. Dazu bekamen wir wichtige Tipps und Verhaltensregeln im Falle eines Schlangenbisses mit auf den Weg. Beruhigt schliefen wir ein.

Auf dem Weg nach Mt. Isa verbrachten eine Weitere Nacht im Outback an einer Restarea schnell lernten wir andere Camper kennen. Abends am Feuer (Buschtelevision) erfuhren wir von den Australiern viel ueber unsere weiteren Ziele. Der zusammenhalt unter gleichgesinnten (Travelern) ist gross, dass spueren wir auf der Strasse und an den Rastplaetzen jeder gruesst jeden und Abends sitzen wir oft mit Leuten zusammen und tauschen Erfahrungen aus. In Mt. Isa gab es fuer uns nicht viel zu sehen wir wollten dort nur Uebernachten und Vorraete aufstocken. Eine darauffolgende Nacht verbrachten wir wieder im Outback. der Sonnenuntergang und der darrauffolgende Sternenhimmel uebertrafen alles bisherige. Sterne zum greifen nahe. Ein Satelit, Sternschnuppen und die Milchstrasse waren gut zu erkennen.

Auf dem Weg nach Katherine machten wir halt in Materanka. Der Ort ist fuer seine heissen Thermalquellen bekannt. Bevor wir baden gingen schauten wir noch bei einer Barramundi Fuetterung vorbei. Die grossen Fische zeigten Eindrucksvoll warum jeder in Australien einmal einen fangen moechte. Die Naturbelassenenen Thermalquellen Bittersprings, (aufgrund ihres hohen Kalkgehaltes im Geschmack bitter und Glasklar) luden uns zum relaxen und schnorcheln ein. Schildkroeten und allerlei Fischarten konnten in dem 30 Grad warmen Wasser entdecken. Die Nacht verbrachten wir in Katherine der drittgroessten Stadt im Outback. Dort lernten wir auf einem Campingplatz einige Leute kennen mit denen wir nachts noch in den nahegelegenen Hot Thermalpools schwimmen gingen. Den Tag darauf verbrachten wir im Katherine Gorge Nat. Park der aus 13 Schluchten besteht welche durch den Katherine River entstanden sind. Von den unzaehligen verschiedenen Tracks suchten wir uns den 8,6 Km langen Butterfly Gorge Walk aus. Dieser brachte uns ueber steile Wege und Schluchten zu einem schoenen Punkt am Wasser zum klettern und staunen. Abends fuhren wir noch weiter auf eine Busch Rest Aera kurz vor dem Kakadu Nat. Park.

Als erstes sahen wir uns eine Aboriginal Art Gallary im Park an, die etwas ueber das Leben und die Kultur der Ureinwohner Aus. zeigte. Von einem Outlook aus gewannen wir einen Eindruck ueber Australiens groessten Nat. Park. Auf einem weiteren Busch Campiniplatz kochten wir unser Essen auf offenem Feuer. Ohne Allrad Fahrzeuge sind einige teile des Parks nicht zugaenglich so beschraenkten wir uns auf die fuer uns moeglichen Walks zu den vielen Aboriginal Rock Art Sites. Das Highlight war eine grosse Felsformation „Ubirr“ wo wir neben vielen Felsmalereien vom Gipfel aus ueber den ganzen Park blicken konnten. Die 2te Nacht wurden wir von Mosquitos ueberfallen. Ohne Insektenschutzmittel wird man nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr in Ruhe gelassen. Es wurde ein langer Abend bis auch die letze Stechmuecke im Camper gekillt war.

Trotz intensiver Bemuehungen konnten wir von den 6000 im Park wild lebenden Krokodilen keines Entdecken. Von unseren Bekannten aus Katherine haben wir von den springenden Krokodilen am Adelaide River erfahren. Schon von weitem Plakate Werbung fuer die Tour. Das grosse Boot verpassten wir zu unserem Glueck knapp so bekamen wir Plaetze auf einem viel kleineren Boot so waren wir noch viel naeher dran. Auf dem Fluss wurden die Tiere mit Fleischbrocken an einem Stock zum Boot gelockt und zum „springen“ animiert. Schon cool zu beobachten wie sie sich an das Boot herranpierschen um dann mit hoher Geschwindigkeit aus dem Wasser zu schiessen.  

Abends erreichten wir dann Australiens Top End Darwin. Da im Moment Hochsaison ist und Ferien sind ist es schwer noch einen Platz auf einem Caravan Park zu bekommen. Wir hatten „Glueck“ und bezahlten viel Geld fuer einen besseren Parkplatz in Airport naehe :(. Am ersten Tag besuchten wir das kostenlose Musseum hier, ausgestellt wurde unter anderem Bilder und Sounds von Sturm Tracy der Darwin in den 70 igern beinahe dem Erdboden gleichmachte. Am Meer hatten wir bei Flut in einer geschuetzten Bucht die Moeglichkeit Fische mit der Hand zu fuettern. Demn Abend verbrachten wir am Hafen wo wir das erste mal Fisch & Chips probierten aus original Barramundi Yammi!! Neben dem Kakadu Nat. Park ist in Darwins naehe auch der Litchfield Nat. Park. Von dem wir nicht viel wussten. Auf dem Weg dorthin loderten Buschfeuer und wir ueberlegen schon umzudrehen. Die Braende sind kontrolliert gelegt um groessere Buschfeuer zu verhindern. 7m hohe Termitenhuegel mit perfekter Nord Sued Ausrichtung verleihen den Termiten hier den Namen Magnetic Termits. Gebaut werden sie so um den Huegel vor der extremen Witterung zu schuetzen. Im Burley Rockhole kuehlten wir uns ab grosse Felsenpools laden zu schwimmen und tauchen ein. Die Nacht verbrachten wir im Nat. Park in der naehe der Rockholes, gegen Abend gingen wir nochmal schwimmen diesmal hatten wir sie fast fuer uns alleine wunderbar !!! Im Park warteten noch 4 verschiedene Wasserfaelle und Walkingtracks, den ganzen Tag verbrachten wir mit Wandern und schwimmen.

Zurueck in Darwin besuchten wir Abends noch den Mindel Beach Sunset Market, bei Sonnenuntergang und Chinese Food am Strand liessen wir den Tag ausklingen.

Jun
24

Fraser Island die groesste Sandinsel der Welt (ca. so gross wie die Schweiz), unbewohnt ist sie ein beliebtes Ausflugsziel fuer Abenteuerlustige. Sie ist nur zu Fuss oder mit einem Allrad angetriebenen Fahrzeug zu erleben. Die Insel bietet unter anderem schoene Straende und viele glasklare Seen. Darunter der Lake Mc Kenzie der groesste Frischwassersee der Insel. Auf dem Island leben viele wilde Dingos. Ueberall findet man Schilder mit Verhaltensregeln sollte man den Hundeartigen Tieren begegnen. Wir waehlten die fuer uns kostenguenstigste Variante und setzten frueh am Morgen mit der Faehre ueber. Auf eigene Faust sind wir ueber einen 20 Kilometer langen Walking Track zum Lake Mc Kenzie gewandert. Der Weg fuehrte uns durch verschiedeme Arten Regenwalds, ein schmaler Pfad mal bedeckt mit Laub doch meistens purer Sand. Als wir endlich den See durch die Baeume schimmern sahen, waren wir froh   im weissen Sand relaxen und ein Bad im glasklaren kalten Wasser nehmen zu koennen.   Auf dem Weg zurueck stolperten wir fast ueber eine Schlange die regungslos im Sand auf unserem schmalem Pfad lag. Da wir nicht wussten ob sie giftig ist machten wir einen grossen Bogen durch das Unterholz um die Schlange herum. Anhand von Fotos erzaehlte uns ein Ranger das dies eine Phyton also eine Wuergeschlange war. Die beruehmten Dingos liessen sich leider nicht blicken, hoeren konnte wir sie aus der Ferne. Trotzdem die Insel ist nur zu empfehlen ein tolles Erlebniss.

Am naechsten Tag fuhren wir weiter durch Town 1770 und Rockhampton bis zu einer Restarea bei Yamba von wo aus wir am naechsten Tag eine Tropfsteinhoehle, die Capricon Caves  besichtigten. Die Hoehlen besitzen ein riesiges System an Gaengen und Gewoelben. In einer sogennaten Kathedrale (das hoechste Gewoelbe) kann sogar geheiratet werden. Gaensehaut bekamen wir als alle Lichter geloescht wurden, die nun herrschende Finsternis war undurchdringlich nicht mal die Hand vor Augen war zu sehen.

Von dort aus fuhren wir durch Makay ( eine einfache Arbeiterstadt) bis nach Arlie Beach dem die Whitsunday Islands vorgelagert sind. 74 kleine teils unbewohnte Inseln, absolute Karibik Atmosphaere mit Puderzucker weissen Straenden. Ein Ausflug dorthin viel trotzdem leider wegen des schlechten Wetters aus. Wir entschlossen uns dem schlechten Wetter davonzufahren, Townsville war das naechste Ziel. In Townsville schien die Sonne und so konnten wir uns die Endavour das beruehmte Entdeckerschiff  von Captan Cook ansehen. (Nachbau?) Die Stadt  mochten wir auf anhieb die Strandpromenade mit Blick auf Magnetic Island und die kleinen Restaurants. Nach einem Picknick am Strand besichtigten wir den Hafen und genossen den Sonnenuntergang von einem Berg oberhalb der Stadt einfach Himmlisch!

Der Paluma National Park mit seinen Wasserfaellen und Lagoonen war am naechsten Tag unser Ziel. Bei little Crystal Creek genossen wir im Sonnenschein das plaetschern der Wasserfaelle in dessen eiskaltem klaren Wasser man von Pool zu Pool rutschen konnte. Am Big Crystal Creek badeten wir im sogenannten Paradise Waterhole, die Fische im klaren Wasser liessen sich nicht stoeren.

Am Abend kamen wir in Misson Beach an dessen wunderschoene Straende wir leider nur im halbdunklem sahen. Etwas ausserhalb schliefen wir auf einer Rest Area bevor wir am naechsten Tag Cairns erreichten. Dort regelten wir einige wichtige Dinge. Da wir unterwegs immer wieder den Rat bekamen Neu Seeland lieber im beginnenden Fruehling zu besuchen entschieden wir uns unsere Reisezeitraeume zu aendern. Wir verlaengerten unseren Aufenthalt in Australien um einen Monat um auch noch Darwin und das Outback zu erkunden. Alle Formalitaeten waren schnell erledigt anschliessend genossen wir die Sonne in der Lagoone(kostenloses Freibad) in Cairns am Meer. Wir blieben 2 Tage.

Auf der Suche nach einem Platz wo wir das Auto einmal fuer einige Tage stehen lassen koennen um mal nicht jeden Tag zu fahren erreichten wir als erstes Palm Cove. Ein kleiner Ort direkt am Meer dort gefiehl es uns sofort. Der Campingplatz ist sehr guenstig und liegt direkt am Strand wo sich auch ein langer Pier(Jetty) befindet von dem aus sich wie alle schwoeren die dicksten Fische fangen lassen. Angesteckt vom Fishing Fieber der Australier kauften auch wir uns Ausruestung und versuchten unser Glueck. Von Palm Cove aus buchten wir einen Segeltrip mit einer Uebernachtung auf dem Great Barrier Reef. Dafuer fuhren wir am naechsten Morgen nocheinmal nach Cairns wo wir vom Hafen aus mit 8 anderen Leuten und der 3 Koepfigen Crew an Bord zum Reef starteten. Mit dieser kleinen Gruppe verliessen wir auf der Vagabond den Hafen von Cairns. Bei etwas Wind und viel Sonne genossen wir jede Minute an Bord. Bei den Schnorchelgaengen durften wir die Artenvielfalt des Great Barrier Reefs bewundern. Starre hart Korallen und lebendige Softkorallen in unzaehligen Farben dawischen Fische in allen Farben und Formen. Auch seltene Meeresschildkroeten und Riffhaie konnten wir in ihrem „Wohnzimmer“ beobachten. Mein persoenliches Highlight (Benjamin) war mein erster Tauchgang. Nach ausfuerlicher Unterweisung wurde ich mit Bleiguertel und Sauerstoffflasche ausgruestet. Bei dem sog. Scuba Diving ist ein Guide staendig in der Naehe. Nach dem Sprung von Bord folgten einige Praktische Uebungen im Wasser wie Tauchmaske ausblasen oder Druckausgleich… Als jeder in unserer kleinen Gruppe die Technik beherrschte tauchten wir an dem Ankerseil der Vagabond entlang in die Tiefe. Ein wunderbares Gefuehl trotz der schweren Ausruestung wie schwerelos im Wasser zu gleiten. Entlich konnte man die Unerwasserwelt nicht nur anschauen sondern auch beruerhen. Ein super Erlebniss und auf keinen Fall mein letzter Tauchgang. Abends schauten wir noch lange in den wunderschoenen Sternenhimmel.

Where the Rainforest meets the Reef- auf nach Cape Tribulation mit der Autofaehre ueber den Daintree River dann ist man mitten im Regenwald nur eine Strasse fuehrt durch das teils undurchdringliche Gruen. Ueberall stehen Warnschilder Krokdile in den Fluessen und im Meer sind hier keine Seltenheit. Cassaworries leben in den Waeldern (Straussen grosser Vogel) die sich bei Wanderungen durch den Wald beobachten lassen. Bei unserm ersten Track durch den Wald hatten wir richtig Glueck und konnten 3 der grossen Voegel beim baden beobachten. Als sie uns entdeckten wurden sie unruhig, also lieber weg. Unser erster Strand dort war die sog. Cow Bay ein wunderschoener einsamer Strand wo Palmen voll mit Kokosnuessen und andere Tropische Pflanzen direkt am Strand wachsen. Ein Traumstrand nach dem anderen das Wasser richtig klar und die Riffe ganz nah Schnorchel Zeit :). 3 Tage verbrachten wir in diesem Paradies.

Wir sind jetzt in Palm Cove hier wollen wir fuer 5 Tage bleiben: Angeln, Sonnen und Relaxen!!

Jun
07

Heute vor 2 Wochen holten wir unseren Camper ab. Lange haben wir uns darauf gefreut endlich komplett unabhaengig und mobil zu sein. Unser Zuhause fuer die naechsten 53 Tage. Giftgruen und Lila eine nicht besonders schoene Farbe fuer einen Camper aber auffaellig :). Kaum vorstellbar was alles reinpasst in den kleinen Toyota : Kuehlschrank, Kochplatte und ein kleines Spuelbecken hinten. In der Mitte laesst sich aus Polstern und einer Holzplatte ein Bett herrichten. In den Klappbaenken darunter finden noch Lebensmittel , Kochuntensilien und Campingstuehle sowie ein C.-Tisch Platz. Tagsueber wird es hinten dann sehr voll neben Bettzeug Ruck- und Schlafsaecken findet kaum noch etwas anders Platz. Ein bisschen Luxus ist auch mit an Bord ein Dvd Player und ein kleiner Ventilator… Wunderbar ist das im Dach ein sog. Moon Roof eingelassen ist sodass vor dem einschlafen noch der Sternenhimmel betrachtet werden kann.

Die erste Fahrt im Linksverkehr war eine kleine Herrausforderung besonders in einer Millionenstadt wie Sydney zur Rushhour. Nach zoegerlichem Anfang und einigen warnenden Hupen ging es dann aber recht gut. Schocken konnte uns dann nichts mehr,  manchmal ist es gut ins kalte Wasser geworfen zu werden. Unser Weg fuehrte uns dann auch schnell aus Sydney raus Richtung Norden Cairns ist das Ziel ca. 3-4 Wochen wollen wir uns Zeit lassen und in aller Ruhe die Kueste und die naehere Umgebung erkunden.

Unsere erste Nacht verbrachten wir in einem Naturschutzgebiet mit Picknick Plaetzten direkt am Strand. Richtig schoen beim rauschen des Meeres einzuschlafen. Morgens fuehrte der erste Weg zum Strand. Frischer als nach einem Bad im Meer kann man sich nicht fuehlen!!

Den naechste Stop machten wir in Newcastle einer schoenen kleinen Hafenstadt. Abends wollten wir wieder an einem Strand stehen also weiter nach Port Stephens mit seinen Straenden. Anna Bay und Nelson Bay: Anna Bay wurde uns von einem Deutschen der hier in Australien lebt empfohlen „man fuehlt sich wie in der Sahara“ und wirklich Sandduehnen soweit das Auge reicht. Kamele am Strand warteten mit ihren Besitzern auf Kundschaft. Ein ritt durch die Duehnen bestimmt lustig aber fuer uns nicht drin.

In einem Hostel in Port Macquaire konnten wir fuer kleines Geld unsere Waesche waschen, kochen, duschen und das Internet nutzen. Abends wieder zum Strand wo man immer Parkplaetze fuer eine Uebernachtung findet. Leider regnete es in dieser Zeit noch recht haeufig so fuhren wir ueber Coffs Harbour und Evens Head bis Byron Bay dem Regen davon.

In Wollumbin besuchten wir unseren ersten Nationalpark den Wollumbin und Mebbin National Park. mit Mt. Warning. Ein ehemaliger Schildvulkan der vor ca. 20 Millionen Jahren ausgeloest durch einen Hotspot ein riesiges Gebiet mit Lava ueberstroemt hat. Heute ist auf dem Berg und in der Umgebung ein dichter Regenwald gewachsen den man auf verschiedenen Wanderwegen durchqueren kann. Wir waehlten den laengsten Weg der uns mit 4,4 Kilometern  in 1156 Metern Hoehe fuehrt. Durch den dichten Tropischen Wald ging es auf unbefestigten Wegen immer Bergauf. Am Morgen hatte es noch stark geregnet lange begleitete uns das tropfen. Vermischt mit dem Sonnenlicht das durch die dichte Vegitation  schien ergaben sich wunderschoene Farbenspiele. Das letzte Stueck zum Gipfel fuehrt ueber einen glatten sehr steilen Kletterpfad der nur mit Hilfe einer Kette zu bezwingen ist. Doch der Gipfel und die Ausicht belohnen fuer all die Muehen. Umliegende Schutzgebiete, ehemalige Vulkane und dichter Wald wunderbar !! Nach 5 Std. waren wir zureuck am Camper. Eine heisse Dusche und ein Barbeque auf einem Campingplatz (fuer uns Luxus) waren die Belohnung.

An der Gold Coast besuchten wir den beruehmten Surfers Paradise Beach mit den Hochhausern direkt am Strand. Der Strand und die Stadt sind bekannt als Partymeile. Fuer unsere Augen nichts im Vergleich zu den unglaublich vielen, schoenen und einsamen Straende zuvor.

In Richtung Mt. Tamburine stieg der Weg steil an 18 % Steigung machten unserem Camper einige Arbeit. Der Nationalpark liegt in einiger Hoehe und ist fuer seine Wanderwege durch den Regenwald und den sogenannten Skywalk beruehmt. Wir standen frueh auf und konnten im Wald Wollebys (kleine Waldkaengeruhs) beobachten.

Dann ging es  fuer uns erstaml wieder in eine groessere Stadt Brisbane. Dort gab es nur die Moegelichkeit auf einemCaravan Platz zu stehen. Per Bus fuhren wir in die City. Ein Tag lang nahmen wir uns Zeit, mit einer Faehre ging es ueber den Hastingsriver, spaeter liefen wir durch den Botanischen Garten und goennten uns Abends noch einen Kino Besuch. Brisbane ist eine schoene Stadt es ist Schade dass wir nicht ueberall ein bisschen mehr Zeit verbringen koennen.  

Birbie Iland war leider nichts fuer uns, ohne Allrad Fahrzeug kommt man nicht in den Nationalpark. Also fuhren wir weiter an der Kueste die Straende entlang , in Pregiane Beach landeten wir in einem Raggae Festival und genossen Sonne und Musik am Strand. Wir uebernachteten am Sunshine Beach, von dort aus starteten wir zu einem Coastel Track der uns ueber Riffe und  Straende durch ein geschuetztes Gebiet an der Kueste fuehrte. Bei super Sommer Wetter nutzten wir jede Gelegenheit zu einem Bad im Meer. Ein Surfer den wir am Parkplatz kennenlernten brachte uns freundlicherweise zu unserem Camper zurueck.

Die heutige Nacht verbrachten wir auf einer Rest Area bei Tiaro ein zwischenstopp auf dem Weg nach Fraser Island.

Mai
24

Nach 10 Stunden Flug von Bangkok nach Sydney genossen wir nach 4 Wochen Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit die angenehme Kuehle von ca 12 Grad. Tief durchatmen und Jacke anziehen denn vom Flughafen hatten wir noch ein gutes Stueck vor uns zu unserem Hostel. Nach dem wir den richtigen Bus Richtung Bondi Beach gefunden hatten konnten wir die ersten Eindruecke von Sydney gewinnen. Schon die Ankunft am Strand war ein Highlight: Bei Sonnenaufgang sahen wir Surfer auf den hohen Wellen im Wasser und Jogger auf den Wegen am Meer.

Nach einem kurzem Fruehstueck mit Meerblick hiess es erstmal Schlaf nachholen.

Ausgeschlafen und Neugierig auf die neue Umgebung erkundeten wir Strand und Nebenstrassen.

Alles super sauber und schoen angelegt. Auffallend sind die vielen Moeglichkeiten sich sportlich zu betaetigen. In einem Freibad das direkt am Meer liegt und taeglich mit Meerwasser gefuellt wird kann ganz ohne Wellengang geschwommen werden. Entlang den Wegen am Wasser sind Plaetze mit einfachen Traeningsmoglichkeiten fuer jeden zugaenglich. Es sind unglaublich viele Jogger Surfer und sonstige Sportbegeisterte bei jeder Tageszeit unterwegs. Kein Wunder bei der Aussicht!

Im Hostel gibt es fuer uns die Moeglichkeit endlich wieder selbst zu kochen. Seid langer Zeit freuen wir uns auf Nudeln mit Sosse so wie wir sie moegen :). Eine gute Staerkung. Am naechsten Tag gingen wir den 5 Km langen “Costal Walk” ein vom Bondi Beach ueber mehrere Buchten und Straende fuehrender wunderschoener Weg.

Am Ende des Walks nahmen wir den Bus bis zum Hyde Park von wo aus wir dann zu Fuss weiter zum Hafen liefen. Eine gute Moeglichkeit sich Sydneys Innenstadt anzuschauen. Am Hafen hatten wir einen schoenen Blick auf die Oper und die bekannte Harbour Bridge.

Abends buchten wir in unserem Hostel noch eine Tour fuer den naechsten Tag, in die Blue Mountains.

Um sieben Uhr morgens wurden wir dann von Steve unserem “Nice Tour Guide”und seinem Minibus abgeholt.Wir fuhren zu tollen Aussichtspunkten in den Blue Mountains und dank des guten Wetters genossen wir einen super Ausblick, sahen 250m hohe Wasserfaelle, wilde Kaengeruhs. Die Tour endete am Abend mit einer Hafenrundfahrt von der aus man Sydneys Skyline und die Oper im dunkeln bestaunen konnte!

Anschliessend lagen wir mit vielen neuen Eindruecken in unseren Schlafsaecken und waren froh am naechsten Tag ausschlafen zu koennen. Die foldgenden zwei Tage verbrachten wir bei schoenem Wetter am Strand, liessen uns von den Aussies zum Sport anstecken, joggen am Strand und schwimmen. Abends gabs dann ein leckeres Barbecque auf den oeffentlichen Grillplaetzen am Strand.

So laesst es sich leben! Doch so schoen Sydney auch ist es ist vor allem teuer. Wir sind deshalb froh morgen unseren Camper abholen zu koennen.

 

Gruesse Carina und Benjamin

 

 

 

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