Startseite » Allgemein » Von Fraser Island, dem Great Barrier Reef bis Cape Tribulation
Jun
24

Fraser Island die groesste Sandinsel der Welt (ca. so gross wie die Schweiz), unbewohnt ist sie ein beliebtes Ausflugsziel fuer Abenteuerlustige. Sie ist nur zu Fuss oder mit einem Allrad angetriebenen Fahrzeug zu erleben. Die Insel bietet unter anderem schoene Straende und viele glasklare Seen. Darunter der Lake Mc Kenzie der groesste Frischwassersee der Insel. Auf dem Island leben viele wilde Dingos. Ueberall findet man Schilder mit Verhaltensregeln sollte man den Hundeartigen Tieren begegnen. Wir waehlten die fuer uns kostenguenstigste Variante und setzten frueh am Morgen mit der Faehre ueber. Auf eigene Faust sind wir ueber einen 20 Kilometer langen Walking Track zum Lake Mc Kenzie gewandert. Der Weg fuehrte uns durch verschiedeme Arten Regenwalds, ein schmaler Pfad mal bedeckt mit Laub doch meistens purer Sand. Als wir endlich den See durch die Baeume schimmern sahen, waren wir froh   im weissen Sand relaxen und ein Bad im glasklaren kalten Wasser nehmen zu koennen.   Auf dem Weg zurueck stolperten wir fast ueber eine Schlange die regungslos im Sand auf unserem schmalem Pfad lag. Da wir nicht wussten ob sie giftig ist machten wir einen grossen Bogen durch das Unterholz um die Schlange herum. Anhand von Fotos erzaehlte uns ein Ranger das dies eine Phyton also eine Wuergeschlange war. Die beruehmten Dingos liessen sich leider nicht blicken, hoeren konnte wir sie aus der Ferne. Trotzdem die Insel ist nur zu empfehlen ein tolles Erlebniss.

Am naechsten Tag fuhren wir weiter durch Town 1770 und Rockhampton bis zu einer Restarea bei Yamba von wo aus wir am naechsten Tag eine Tropfsteinhoehle, die Capricon Caves  besichtigten. Die Hoehlen besitzen ein riesiges System an Gaengen und Gewoelben. In einer sogennaten Kathedrale (das hoechste Gewoelbe) kann sogar geheiratet werden. Gaensehaut bekamen wir als alle Lichter geloescht wurden, die nun herrschende Finsternis war undurchdringlich nicht mal die Hand vor Augen war zu sehen.

Von dort aus fuhren wir durch Makay ( eine einfache Arbeiterstadt) bis nach Arlie Beach dem die Whitsunday Islands vorgelagert sind. 74 kleine teils unbewohnte Inseln, absolute Karibik Atmosphaere mit Puderzucker weissen Straenden. Ein Ausflug dorthin viel trotzdem leider wegen des schlechten Wetters aus. Wir entschlossen uns dem schlechten Wetter davonzufahren, Townsville war das naechste Ziel. In Townsville schien die Sonne und so konnten wir uns die Endavour das beruehmte Entdeckerschiff  von Captan Cook ansehen. (Nachbau?) Die Stadt  mochten wir auf anhieb die Strandpromenade mit Blick auf Magnetic Island und die kleinen Restaurants. Nach einem Picknick am Strand besichtigten wir den Hafen und genossen den Sonnenuntergang von einem Berg oberhalb der Stadt einfach Himmlisch!

Der Paluma National Park mit seinen Wasserfaellen und Lagoonen war am naechsten Tag unser Ziel. Bei little Crystal Creek genossen wir im Sonnenschein das plaetschern der Wasserfaelle in dessen eiskaltem klaren Wasser man von Pool zu Pool rutschen konnte. Am Big Crystal Creek badeten wir im sogenannten Paradise Waterhole, die Fische im klaren Wasser liessen sich nicht stoeren.

Am Abend kamen wir in Misson Beach an dessen wunderschoene Straende wir leider nur im halbdunklem sahen. Etwas ausserhalb schliefen wir auf einer Rest Area bevor wir am naechsten Tag Cairns erreichten. Dort regelten wir einige wichtige Dinge. Da wir unterwegs immer wieder den Rat bekamen Neu Seeland lieber im beginnenden Fruehling zu besuchen entschieden wir uns unsere Reisezeitraeume zu aendern. Wir verlaengerten unseren Aufenthalt in Australien um einen Monat um auch noch Darwin und das Outback zu erkunden. Alle Formalitaeten waren schnell erledigt anschliessend genossen wir die Sonne in der Lagoone(kostenloses Freibad) in Cairns am Meer. Wir blieben 2 Tage.

Auf der Suche nach einem Platz wo wir das Auto einmal fuer einige Tage stehen lassen koennen um mal nicht jeden Tag zu fahren erreichten wir als erstes Palm Cove. Ein kleiner Ort direkt am Meer dort gefiehl es uns sofort. Der Campingplatz ist sehr guenstig und liegt direkt am Strand wo sich auch ein langer Pier(Jetty) befindet von dem aus sich wie alle schwoeren die dicksten Fische fangen lassen. Angesteckt vom Fishing Fieber der Australier kauften auch wir uns Ausruestung und versuchten unser Glueck. Von Palm Cove aus buchten wir einen Segeltrip mit einer Uebernachtung auf dem Great Barrier Reef. Dafuer fuhren wir am naechsten Morgen nocheinmal nach Cairns wo wir vom Hafen aus mit 8 anderen Leuten und der 3 Koepfigen Crew an Bord zum Reef starteten. Mit dieser kleinen Gruppe verliessen wir auf der Vagabond den Hafen von Cairns. Bei etwas Wind und viel Sonne genossen wir jede Minute an Bord. Bei den Schnorchelgaengen durften wir die Artenvielfalt des Great Barrier Reefs bewundern. Starre hart Korallen und lebendige Softkorallen in unzaehligen Farben dawischen Fische in allen Farben und Formen. Auch seltene Meeresschildkroeten und Riffhaie konnten wir in ihrem „Wohnzimmer“ beobachten. Mein persoenliches Highlight (Benjamin) war mein erster Tauchgang. Nach ausfuerlicher Unterweisung wurde ich mit Bleiguertel und Sauerstoffflasche ausgruestet. Bei dem sog. Scuba Diving ist ein Guide staendig in der Naehe. Nach dem Sprung von Bord folgten einige Praktische Uebungen im Wasser wie Tauchmaske ausblasen oder Druckausgleich… Als jeder in unserer kleinen Gruppe die Technik beherrschte tauchten wir an dem Ankerseil der Vagabond entlang in die Tiefe. Ein wunderbares Gefuehl trotz der schweren Ausruestung wie schwerelos im Wasser zu gleiten. Entlich konnte man die Unerwasserwelt nicht nur anschauen sondern auch beruerhen. Ein super Erlebniss und auf keinen Fall mein letzter Tauchgang. Abends schauten wir noch lange in den wunderschoenen Sternenhimmel.

Where the Rainforest meets the Reef- auf nach Cape Tribulation mit der Autofaehre ueber den Daintree River dann ist man mitten im Regenwald nur eine Strasse fuehrt durch das teils undurchdringliche Gruen. Ueberall stehen Warnschilder Krokdile in den Fluessen und im Meer sind hier keine Seltenheit. Cassaworries leben in den Waeldern (Straussen grosser Vogel) die sich bei Wanderungen durch den Wald beobachten lassen. Bei unserm ersten Track durch den Wald hatten wir richtig Glueck und konnten 3 der grossen Voegel beim baden beobachten. Als sie uns entdeckten wurden sie unruhig, also lieber weg. Unser erster Strand dort war die sog. Cow Bay ein wunderschoener einsamer Strand wo Palmen voll mit Kokosnuessen und andere Tropische Pflanzen direkt am Strand wachsen. Ein Traumstrand nach dem anderen das Wasser richtig klar und die Riffe ganz nah Schnorchel Zeit :). 3 Tage verbrachten wir in diesem Paradies.

Wir sind jetzt in Palm Cove hier wollen wir fuer 5 Tage bleiben: Angeln, Sonnen und Relaxen!!

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