Startseite » Allgemein » Neu Seeland – Die Nordinsel Teil 1
Aug
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Am 19 August um 15 Uhr Neuseelandzeit landete unser Flieger in Auckland. Schon aus dem Flugzeug herraus konnten wir einen guten Eindruck von der Stadt bekommen. Wir waren absolut positv ueberrrascht vom tollen Wetter. Nach letzten Berichten hatten wir uns Schnee oder zumindest kalte Temperaturen und Regen vorgestellt. Als das Gepaeck abgeholt und geschultert war traten wir aus dem Flughafengebauede in den warmen Sonnenschein. Mit dem Bus fuhren wir Richtung Innenstadt um das vorgebuchte Hostel, unser Bleibe fuer die naechsten 2 Tage, aufzusuchen. Perfekt gelegen direkt gegenueber dem Skytower hoerten wir oft die Rufe der jenigen die sich wagemutig vom 328 m hohem Turm in die Tiefe stuerzten (Bungee Jumping). Nachdem Gepaeck und Habseligkeiten verstaut waren, war noch Zeit um die Innenstadt zu erkunden. Da Auckland auch die City of Sails genannt wird fuehrte unser erster Weg zum Hafen um die Armada von Segelbooten zu bestaunen. Auch versorgten wir uns an der Info mit Karten der beiden Inseln denn schon am naechsten Tag machten wir uns mit dem Bus auf den Weg um den Camper fuer die naechsten knapp 5 Wochen abzuholen. Nach einigen Irrwegen durch das Industriegebiet von Auckland trafen wir auf Peter einen waschechten Kiwi der uns prombt mit seinem Auto zur richtigen Adresse fuhr. That’s New Seeland Style !! ūüôā

In unserem neuen etwas groesseren Camper fuehlen wir uns wie kleine Koenige. Kochen, spuelen und aufrecht stehen !! ist nun im geschlossenen Gefeahrt moeglich. Ein kleiner Tisch der zum Bett umgebaut wird bringt noch mehr Komfort als wir nach Australien gewohnt sind. Nach einem Grosseinkauf fuhren wir Richtung Norden. Erstes Ziel ist die Bay of Islands gewesen. Die Landschaft ausserhalb von Auckland begeisterte uns sofort. Kurvenreiche Strassen, gruene sanfte Huegel und abwechslungsreiche Waelder bestimmten¬†das Bild. Die erste Nacht verbrachten wir bei Sandspit. Am naechsten Morgen erreichten wir das Marine Reserve Goat Island „Das Aquarium“. Ein toller Platz zum Schnorcheln oder einer Fahrt mit einem Glassbodenboot oder Kajak. Ich erschied mich fuer Schnorcheln im ca. 13 Grad kaltem Wasser (Wetsuit machte es ertraeglich). Snapper, Cod und Crayfish zum greifen und fast schon aufdringlich nahe.¬†Auf Strassen an der malerieschen Kueste entlang fuhren wir bis zu einem vom Goverment (Doc) verwaltetem Campground in Sandduenen am Meer.

Whangerei die groesste Stadt an der Bay of Islands erreichten wir am naechsten Tag. Wasserfaelle und die ersten Kauri Baueme waren dort das Highlight fuer uns. Durch Mangroven und Regenwaelder fuehrte uns ein weiterer Walk zu den Hurura Falls. Unterwegs gab es viel von der Artenreichen Vogelwelt Neu Seelands zu entdecken. Nach einer aufregenden Suche nach einem weiteren Doc Campground (keine Beschliderung, unser super Camper im Sand festgefahren, finstere Nacht) schliefen wir auf einem super schoenen und teurem Hollyday Park auf sicherem Grund und Boden.

Nach 2 Stunden Fahrt am naechsten Morgen erreichten wir den noerdlichsten Punkt Neu Seelands Cape Reinga. Schon der Weg dorthin machte richtig Spass, stets zu beiden Seiten das Meer im Blick davor grossse Sandduenen die sich vor die gruenen Huegel schoben. Am Ende stand ein kleiner Leuchtturm der nur zu Fuss erreicht werden konnte. Davor ein Schild mit denm Grossstaetten der Welt und der Entfernung dorthin (London rund 18.500 Km). Wir genossen den malerischen Blick von dort und haetten am liebsten ein 360 Grad Foto geschossen. Auf der Fahrt hielten wir noch am legendaeren 90 Mile Beach, ein ca. 54 Km langer Strand den die Einheimischen auch mal als Schnellstrasse nutzen. Wir uebernachteten mit unserem Camper direkt vor den Great Sand Dunes, riesige Sandduenen von denen man oben angekommen einen herrlichen Blick auf das Land hat. Sand und gruener Wald bieten dabei schoene Kontraste.

Die Kauri Coast fuhren wir am naechsten Tag an,2 Waelder in denen man die Eindruckvollsten und aeltesten noch verbleibenden Kauris bestaunen kann. Frueher von den Menschen gerodet heute unter Naturschutz fuehrte uns der erste Weg zum sog. Gott der Waelder ein rund 1200 Jahre alter und wohl hoechster existierender Kauribaum im Land. Mit ueber 13 m Stammumfang und 51,5 m Hoehe konnte man kaum glauben was man sah. Nicht minder beeindruckend waren der „Vater der Waelder“ und die four Sisters eine Formation aus 4 eng zusammenstehenden Kauris. Schoene Walks fuehrten zu den Highlights. Die Nacht verbrachten wir auf einem weiteren Doc Campground im Wald sehr cool.

Der Weg zur Cormomandel Coast im Westen der Nordinsel fuehrte uns zunaechst zurueck nach Auckland. Ueber eine laegendaere, abenteuerliche Strasse mit scharfen unuebersichtlichen Kurven der 309 Road kamen wir zum Castle Rock, einem vor ewiger Zeit erloschenem Vulkan. Ueber eine Forststrasse die wir nicht mit unserem Camper befahren wollten, gelangten wir zu Fuss immer Bergauf zum Anfang einen kleinen Pfades. Ueber den steilen und oft rutschigen Weg gelangten wir durch dichten Wald bis zur Spitze des 521 m hohen Berges. Die schweisstreibende Kletterpartie wurde durch den Panorama Blick ueber die Coromandel Coast das Hinterland und sogar bis nach Auckland mehr als belohnt. Dank eines Tipps aus unserem Reisefuehrer kauften wir ebenfalls an der 309 Road direkt vom Imker den Weltberuehmten Manuka Honey hier super guenstig ca. 3 Euro bei uns bis zu 40 Euro. Neben dem guten Geschmack hat er eine antibakterielle Wirkung.

Die Corromandel Coast besuchten wir am naechsten Tag. Bei einem spektakulaeren Coastel Walk zur Cathedral Cove ein durch Wind und Wetter geschaffener Torbogen den kein Bildhauer besser schaffen koennte. Die Sonne schien und der Blick auf das tuerkisfarbene Meer mit den vielen kleinen Inseln und Korallenriffen direkt vor der Kueste begleiteten uns den ganzen Weg. Dabei passierten wir noch 2 andere malerische Buchten. Doch die Cathedral Cove war einfach Atemberaubend, der weisse Sand das Meer die grossen Felsen mit natuerlich geschaffenen Hoehlen ein kleiner Wasserfall und der riesige Bogen machten alles perfekt. Fast kamen wir uns vor wie in der Suedsee. Puenktlich um 12 erreichten wir mit unseren zuvor geliehenen Schaufeln den Hot Water Beach. Dank heisser Thermalquellen direkt unter dem Sand kann sich jedermann seinen eigenen Pool bei Ebbe graben. Auch wir machten uns an die Arbeit einige Schaufeln Sand spaeter sprudelte das warme Wasser in unseren eigenen Pool. Die Temperatur schwankt, nur einige Meter weiter koennte man Nudeln im Wasser weich kochen. Direkt vor uns der kalte Ocean genossen wir die heissen Quellen. In einem nahegelegen Strand leihten wir uns spaeter noch ein Sea Kajak um bei dem schoenen Wetter die Kuestenlinie abzufahren. Auf der Suche nach Seeloewen und Delphinen umrundeten wir kleine Inseln im Meer doch hatten wir kein Glueck.

Rotoura- Es stinkt nach faulen Eiern. Schon Kilometer vor der Stadt hat man den Schwefelgeruch in der Nase. Wir besuchten 2 fuer ihre aktiven Thermalquellen bekannten Parks in der Stadt. Ueberall qualmt sprudelt und blubbert es. Die Nacht ueber standen wir auf einem kleinen Campground direkt am Ufer des Okawera Sees. Auf dem Weg nach Taupo stoppten wir am Kerosin Creek und einigen Mud Pools (heisse von Gasen blubbernde Schlammloecher). Wir besuchten noch das „Waiotaupo ein Thermal Wunderland“ in dem zahlreiche bunte Quellen, dampfende Seen und den beruehmten Champerpool mit seinem¬†orangefarbenen Becken erleben durfte.¬†Alles ohne Chemie, kaum vorstellbar bei all¬†den giftigen Farben.

In Taupo fuehrte uns ein Weg zu den Hucka Falls (Waikato River), 200.00o l/min Wasser tosten dort durch eine enge Felsspalte. Das weisschgeschaeumte Wasser ist Eisblau und bildet tolle Farbkontraste. Ueber Nacht blieben wir an diesem Fluss. Heute spazierten wir am Lake Taupo entlang von dem aus wir schon unser naechstes Ziel den Schneebedeckten Mt. Tongariro sehen konnten. Mal sehen was dort moeglich ist, die Aussagen sind bisher sehr wiederspruechlich von begehbar mit Guide bis auf eigene Faust moeglich.

 

 

 

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