Startseite » Allgemein » Island hopping auf Fidschi
Okt
29

Wir erreichten Fidschis kleinen Flughafen auf der Hauptinsel in Nadi am späten Abend. Mit einem Minibus, dessen Fahrer schon auf uns wartete, wurden wir dann zu unserem Hostel (Smugglers Cove) gefahren.(Kosten p.P. ca 10 Euro die Nacht) Wir bezogen nur kurz die Stockbetten in dem kleinen 4Bett Zimmer denn schon früh am Morgen (5:30) klingelte der Wecker. Es gab ein Frühstückbuffet das wir auf der Terasse in Strandnähe genossen. Mit einem Reisebus der an vielen Hotels und Hostels haltmachte ging es dann zum Hafen. Dort bekamen wir letzte Informationen bevor wir auf den gelben Katamaran von Awesome Adventures stiegen. Dieses Boot ist quasi ein riesiges Wassertaxi welches die kleinen Inseln der Manucas und Yasawas mit der Hauptinsel verbindet. Es fährt einmal am Tag vom Hafen zum nördlichsten Punkt und zurück sodass an jeder Insel mit Resort Leute zusteigen oder das Boot verlassen können. Wir hatten uns den sog. Bula Pass für 21 Tage gebucht mit dem wir jeden Tag die Insel oder das Resort wechseln können, ganz wie es uns gefällt. Zu beginn entschieden wir uns vom nördlichsten Punkt aus mit unserem Abenteuer zu starten. So lagen 5 Std. Boot fahren vor uns. Je weiter wir uns vom Hafen entfernten desto sonninger und wärmer wurde es, die Inseln und Strände sahen immer mehr nach Südsee aus. Nach 5 Std. Fahrt hatten wir unser erstes Ziel am nördlichsten Punkt der Route erreicht das Resort „Coral View“. Vom Katamaran stiegen wir und andere auf ein kleines Motorboot um, welches vom Resort geschickt wurde. Unser Gepäck wurde auf einem zweiten Boot verstaut. Ca. 10 Min. pflügten die kleinen Boote durch das glasklare Wasser bis wir das Resort erreichten an dem wir schon von einer kleinen Band begrüßt wurden. Mit Ukulele und Gitarre wurde uns ein Ständchen gebracht, jeder wurde herzlich mit „Bula“ (Hallo) und Handschlag oder Umarmung begrüßt. Richtige Urlaubsstimmung machte sich bei uns breit. Wir genossen es sehr von nun an bekocht zu werden und tagsüber einfach in einer Hängematte zu faulenzen oder im Meer schnorcheln zu gehen. Ein grosses geschütztes Korallenriff liegt direkt vor der Tür. Verschiedenste Aktivitäten wie Tauchen, Jetski oder Kajak fahren werden ebenfalls angeboten. Da wir eigenes Angelgerät seit Australien dabeihatten konnten wir uns auch damit die Zeit vertreiben. Die Leute im Resort zeigten uns gerne die besten Plätze und der gefangene Fisch wurde zum Abendessen serviert ;). Auch das traditionelle Fischen mit Netz und Handleine wurde uns beigebracht. Die Menschen auf den Inseln wirken immer fröhlich, lachen viel und Feiern gerne. Selbst der Besuch einer Kirche am Sonntag geriet zur Party. Abends lernten wir immer neue Leute aus aller Welt kennen. Mit dem Boot kamen täglich neue Gesichter und jeder hatte viel zu erzählen da die meisten eine ähnliche Reise machten. Die erste Woche nutzen wir den Bula Pass intensiv und verbrachten immer ca. 2 Nächte in verschiedenen Resorts und Inseln. Jedes Resort ist anders gestaltet und wird komplett anders geleitet. Eines war so klein das wir nur zusammen mit einer Irin die einzigen Gäste waren. Mal gab es Essen aus dem Erdofen oder lediglich ertrunkene Donouts in Schokosoße. Abends gad es Feuershows, traditionelle Tänze und immer viel Musik und Gesang für die Gäste. Unsere Bures(kleine Bungalows) waren sehr einfach ausgestattet, warmes Wasser gab es nicht und Strom nur zu bestimmten Zeiten. Dafür waren sie alle am Strand und mit Blick auf das Meer.

Wir besuchten an einem Tag die Blue Lagoon wo auch der gleichnahmige Filme mit Brooke Shilds gedreht wurde. An einem anderem Tag fuhren wir mit dem Boot zu einem Rugby Turnier zwischen den einzelnen Inseln welches auf einem Schulgelände ausgetragen wurde. Unsere letzten 10 Tage verbrachten wir dann in dem Resort in dem wir uns am wohlsten gefühlt haben dem Coral View. Dort genossen wir unsere freie Zeit und den Umstand mal nicht zu Reisen und mal nicht jeden Tag den Rucksack zu packen. Wir fühlten uns schon richtig heimisch und genossen die Familiäre Atmosphäre. An unserem letzten Tag bekamen wir wunderschöne Bütenkränze um den Hals gelegt und wurden herzlich verabschiedet. Kaum waren wir auf dem gelben Katamaran, entdeckten wir eine Gruppe Delphine im Wasser die uns eine ganze Zeit begleiteten und mit ihren Luftsprüngen begeisterten. Eine Nacht verbrachten wir noch in Nadi auf der Hauptinsel den letzten Tag dort nutzten wir um uns die Stadt anzusehen und einige kleine Souveniers zu kaufen.

Mit einem Tag Verspätung durch einen stornierten Flug erreichten wir dann endlich(nach 56 Std.) Düsseldorf. Dort wurden wir schon sehnsuechtig von unseren Familien erwartet!

Wieder im kalten Deutschland holen einen das Gewohnte und der Alltag leider viel zu schnell wieder ein!

Antworten

*
css.php