Mai
13

Wir lassen Kho Phagnan im Licht der aufgehenden Sonne per Faehre hinter uns. Die Fahrt ist angenehm ruhig, Wind und Wellen halten sich in Grenzen,  wir nutzen die Zeit   und holen Schlaf  nach. In Surathani wartet ein Bus auf uns der uns in etwa zweieinhalb Stunden nach Krabi fahren soll. Die Fahrt macht  Spass denn das Landschaftsbild hat sich geaendert, greun wohin das Auge blickt. Ananas und Kautchukplantagen dich an dicht wechseln sich mit unberuehrtem Wald ab. Auffallend sind die schroffen Berge und grossen Felsen die wir spaeter auch an den Straenden wiederfinden. Sie geben der Landschaft eine besonders schoene Note und machen sie zu etwas einzigartigem.

 

Krabi war einmal ein verschlafener Fischerort wurde aber im laufe der Jahre enorm an den Tourismus angepasst und ausgebaut. Unzaehlige Bars, Hotels und Hostels saeumen die Strassen.

Nachdem eine passende Bleibe gefunden war hatten wir noch Zeit. Dank unserem Reisefueherer wussten wir von einem besonderen Buddha Tempel in der naehe. In 600 Metern Hoehe und nur ueber die 1237 Stufen ist dieser zu erreichen. Bei 30Grad und hoher Luftfeuchtigkeit keine Kleinigkeit. Besonders weil die Stufen teilweise sehr hoch und steil angelegt sind. Durch den immer spektakulaerer werdenden Blick angetrieben und von wilden Affen begleitet schaffen wir den Aufstieg in knapp einer Stunde. Einen kuehle Brise und der sensationelle Blick entschaedigen die Anstrengungen.

Krabi soll unser Standort sein von dem aus wir unsere Tagestouren starten. Auch der Sueden hat super schoene Inseln und Straende uns fehlt leider die Zeit alle einzeln zu besuchen, also beschliessen wir eine Tour zu buchen. Per Speedboat geht es zu den Highlights. Die Preise sind unschlagbar guenstig. Vom Ao Nang Beach aus geht es in rascher Fahrt Richtung Kho phi phi.  Wie im Bilderbuch praesentieren sich Straende und Buchten, bei kurzen Stops kann geschnorchelt und  am Strand relaxt werden.  Nach dem Lunch wurde eine Bucht in der schon Szenen vom Film „the beach“ gedreht wurden angefahren, alles etwas sehr touristisch und ueberlaufen, ueberall klicken Kameras. Dennoch bleibt der Tag in guter Erinnerung auch dank der traumhaften Schnappschuesse.

Fuer den naechsten Tag sollte es etwas alternativer und weniger hektisch sein. Der Sueden Thailands ist fuer seine Mangrovenwaelder die im flachen Wasser wachsen bekannt. Diese koennen hier von Krabi aus mit dem Kayak  besucht werden. Wir lernen das die Mangroven viele wichtige Aufgaben erledigen: Schutz des Gewaessers, Schutz der Kueste vor der Brandung, Grundlage fuer Heilmittel, Kindergarten fuer unzaehlige Fischarten und Lebewesen. Ein tolles Erlebniss sich durch die engen Gassen der Waelder treiben zu lassen.

Nach drei anstrengenden Tagen wollen wir Koerper und Geldbeutel etwas schonen und erkunden nach entspanntem Fruehstueck zu Fuss  Krabi City. Viele kleine Geschaefte und Laeden praegen das Satdtbild.  Auf einem Markt kaufen wir  frisches Obst fuer sehr kleines Geld, den Abend lassen wir entspannt bei einem Abendessen am Pier ausklingen. Fuer morgen stehen eine Hoehle direkt ueber dem Meer und eine Lagune inmitten eines 100m tiefen Felsenkessels, die nur per Boot zu erreichen sind, auf dem Plan.Wir sind gespannt.

Bis dann Carina und Ben

Zum Wetter: Wir haben Glueck hier ist von der jetzt einsetzenden Regenzeit noch nichts zu spueren. Am Sonnatg geht es zurueck nach Bangkok.

Mai
06

Mitterweile haben wir Ko Tao die Schildkroeteninsel verlassen und befinden uns auf  Ko Pangan. Wir hatten wunderschoene Tage in den Buchten. Nachdem wir einige Tage in der Tanote Bay verbracht hatten (Schnorcheln, entspannen in der Haengematte). Zog es uns in die kleine und sehr romantische  Bucht Ao Leuk. Und wirklich kaum Menschen, glasklares Wasser und umgeben von herrlich gruenen Haengen. Wir hatten einen super Bungalow etwas hoeher an einem Hang gelegen(anstrengender Aufstieg). Von der kleinen Terasse hatten wir einen schoenen Blick ueber Meer und Strand.

 Als echtes Schnorchelparadies entpuppte sich die kleine Bucht die komplett von Korallen gesauemt wird. Neben Schwaermen von bunten Fischen entdeckten wir als Highlight Kugelfische und morgens sogar einen kleinen Riffhai, ein echtes Erlebniss! MVI_0142 Natuerlich hat alles schoene wie so oft seinen Preis deshalb blieben wir nur 2 Naechte und buchten den naechsten Trip zur Nachbarinsel Ko Phangan.

Jetzt sind wir schon 2 Tage hier die Zeit verfliegt nur so… wir wohnen in einem Bungalow in Strandnaehe in der Bucht Haad Yao von wo aus wir die Insel erkunden wollen. Die erste Nacht bekamen wir besuch von Krabbelnden Mitbewohnern die uns die halbe Nacht auf Trab hielten :). Nach einem Ortswechsel (es gibt hier ein riesiges Angebot) konnten wir ruhig schlafen.

Nach einem reichhaltigen Fruechte Muesli mit Nutella Pancake besuchten wir gestern die Bucht Haad Mae Haad. Das besondere Dort sind die vielfaeltigen Korallenriffe und eine angrenzende Insel die bei Ebbe zu Fuss zu erreichen ist. Einfachste verlassene Bungalows sind die einzigen Zeugen das dort schon mal jemand gelebt hat. Leider sind die uebernachtungen in dieser Traum Bucht zu teuer fuer uns uns blieb es bei einem Tagesausflug. Zu einer Massage direkt am Strand mit Blick auf das Meer entschlossen wir uns dann doch. (Umgerechnet 5 Euro pro Std.) 

Von Haad Yao aus planen wir jetzt noch 2 Touren die erste morgen fuehrt uns mit einem Boot zu den schoensten Buchten und Schnorchelhighlights der Insel. Fuer Montag steht ein Besuch des Ang Thong Marine Nationalparks auf dem Plan. Auf uns warten dort unbewohnte 42 kleine Inseln mit Hoehlen, einem Salzwassersee und und und … es gibt also viel zu sehen.

Die Thai Kueche die wirklich sehr gut ist und von der wir schon viel probiert haben stand uns der Sinn mal wieder nach etwas vertrautem, wir entdeckten direkt vor der Tuer ein Canadisches Restaurant das neben Spezialitaeten auch Burger mit selbstgemachten Pommes anbietet delicious !! Essen und Reisen macht einfach Spass die Preise sind super guenstig.

Gruss von Ko Phangan Carina und Benni

Apr
29

Raus aus Bangkok und auf nach Kanchanaburi.

 

Wir wurden von einem Minibus abgeholt und fuhren in das etwas westlich von Bangkok gelegene Kanchanaburi. Nach etwa 2Stunden Fahrt standen wir dort an der Bus Station mit einem „Taxi“ ging es zu einem auf einem Flyer zufaellig gesehenem Guesthouse. Die Zimmer waren sehr einfach aber guenstig also buchten wir zunaechst fuer eine Nacht.

Der Ort berherbergt eine alte Eisenbahnbruecke aus dem zweiten Weltkrieg (Die Bruecke am Kwai), die heute noch befahren wird und einmal ueber den Fluss Kwai fuehrt. Ein Wahrzeichen das auch wir uns nicht entgehen liessen und es ist ein wirklich schoenes Fleckchen. Direkt an der Bruecke liegt ein auf dem Fluss schwimmendes Restaurant indem man beim Essen den schoenen Blick auf das Wasser und die Bruecke  geniessen kann.

Am naechsten Tag hatten wir nur ein Ziel, den Erawan National Park mit dem Siebenstufigen Wasserfall. Wir nahman wieder von der Bus station aus einen Linienbus fuer wenig Geld und liessen uns durch immer tropisch werdende Landschaft zum Nationalpark fahren. Dort hiess es dann feste Schuhe an und Moskoitoschutz auftragen, denn der Aufstieg von Ebene zu Ebene fuehrt mitten durch den Dschungel. Auf teils unbefestigten und steinigen Wegen. Eine Stufe des Wasserfalls praesentierte sich schoener als die andere,in jeder konnte man ein Bad in dem kuehlen Nass nehmen. Traumhaft!

Als neachsten Punkt wollten wir runter in den Sueden auf die Insel Koh Tao. wir beschlossen noch eine Nacht zu bleiben und am naechsten Tag von Kanchanabuti ueber Bangkok nach Koh Tao zu fahren. den Abend liesen wir mit einem kuehlen Bier am Pool auf der Veranda unseres Geusthouses ausklingen.

Das Ticket hatten wirt am Nachmittag noch gebucht und wurden dann am naechsten Tag von einem Minibus an der Lobby abgeholt. Der Fahrer stand wohl unter Zeitdruck und fuhr uns wie ein besessener gegen alle Verkehrsregeln nach Bangkok. da keine Anschnallmoeglichkeiten vorhanden waren konnte man nur weg sehen und sich festhalten..

Von Bangkok aus ging es dann mit einem Doppeldeckerbus runter bis nach Chumphon. Nach 7 Stunden Fahrt dort angekommen hatten wir noch 5Stunden Aufenthalt bis uns die Faehre nach Koh tao brachte. Nach der langen Wartezeit sassen wir dann schnell auf dem Bootsdeck und genossen Wind und Sonne bei der Fahrt uebers Meer. Am Hafen angekommen konnte man die schoenheit der Insel schon erahnen.

Mit einem Pick up der hier als Taxi gilt ging es zur Tanote Bay welche wir uns auf der Fahrt als erstes Ziel ausgesucht haben. Die Fahrt war schon atemberaubend auf steilen Wegen ging es quer durch den Dschungel. Am Resort angekommen verschlug es uns die Sprache ein Paradies eine kleine Bucht mit schoenem Strand Palmen und Bungalos die sich in die Natur einfuegen.

Die naechsten Tage werden wir in dieser Bucht verbringen und mit Kajak und Schnorchelausruestung die Buchten und Riffe der Insel erkunden.

 

Gruesse Carina und Benjamin

 

Apr
23

Viele neue Eindruecke ! Unsere ersten Tage in der Millionen Stadt Bangkok sind schon vorbei.

Die Hitze macht es einem hier nicht leicht, es sind jeden Tag um die 35Grad mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit auch Nachts kuehlt es sich kaum ab.

Beim verlassen des Flughafengebaeudes ging es gefuehlt direkt in die Sauna. Unser Hotel liegt im sogenannten Backpacker Viertel von Bangkok ganz in der Naehe der Khao San Road.(Siehe Bild)

Unser Eindruck von Bangkok ist zwispaeltig es ist sehr exotisch und extrem anders als europaeische Staedte. Die Stadt befindet sich im Wandel, Sitten und Traditionen vermischen sich mit Dingen die die neue Generation mit sich bringt. Werbung fuer alle moeglichen Artikel und Leuchtreklame sind hier ueberall zu sehen.

Auf den Strassen ist 24 std. am Tag die Hoelle los Tuk Tuks, Busse, Taxis, Mofas,Roller und sogar Fahrraeder fahren wann und vor allem wie sie wollen. Die simple Ueberquerung einer Strasse geraet zum Abenteuer, Zebrastreifen gibt es, werden aber grundsaetzlich ignoriert.

Auf den Buergersteigen warten Garkuechen und Haendler auf Kundschaft , durch die Enge auf den Fusswegen entstehen kleine Gassen ,fast schon Tunnels die nur mit diffusem Sonnenlichtlicht beschienen sind. Dazwischen liegen Tiere auch Obdachlose sieht man viele auf den Strassen. Auch die Gerueche(aus den Garkuechen?) sind fuer unsere Europaeischen Nasen eine Herrausforderung.

Man kann hier  wirklich alles kaufen, von Sandalen bis zu gefaelschten Ausweisen. Jedoch laesst die Qualitaet wenn man genauer hinsieht sehr zu wuenschen uebrig. Vom Kauf einer Ausruestung fuer Trekkingtouren wuerden wir abraten. Flip Flops und T-Shirts koennen aber bedenkenlos geshoppt werden.

Die andere Seite von Bangkok uebt eine grosse Faszination auf uns aus. Wir haben den Koenigspalast besichtigt mit all dem Gold und der wunderschoenen Architektur.

Ein weiters Highlight war eine Bootsfahrt mit einem Longtrail Boot durch die Khlongs (alten Kanaele Bangkoks). Neben Tempelanlagen konnten wir von den Wasserstrassen aus Einblicke in das Leben der Thais gewinnen. In den Kanaelen wimmelt es vor Fischen die darauf warten gefuettert zu werden dies soll Glueck bringen. Die Haueser und Huetten wirken sehr einfach, auch ein Bad in den Khlongs koennen wir uns nicht vorstellen.

Die Thais haben ein starkes Gespuer fuer den Tourismus entwickelt, sie erkennen Neuankoemmlinge an ungebrauenter Haut und sogar am Geruch wie mir ein Thai augenzwinkernd versichert. Wir sind vorgewahnt und kennen die Tricks, besonders die der Tuk Tuk Fahrer die immer versuchen Touristen Ausfluege,  spontane Shoppingtouren oder Umwege zu Sehenswuerdigkeiten aufzuquatschen. Auch bei der Preisgestaltung haben sie eine enorme Phantasie, verhandeln ist Pflicht.

Tuktuk fahren ist ein Abenteuer  mit „Monika“ (einem angeblich in Deutschtschland hergestelltem Tuk tuk) und unserem nice driver ging es durch den Smog und dichten Verkehr. Unser Viertel ist voll von jungen Leuten so lernten wir schnell ein Paar aus Daenemark kennen mit denen wir das Thailaendische Essen und die Bars testeten. Fazit: Chilli und Curry haben hier eine enorme Schaerfe und auch Thai Bier ist geniessbar.

Heute Abend steht noch ein Besuch im Lumpini Thaiboxstadion, in dem Kaempfe im traditionellen Muhai Thai  ausgetragen werden an. Die Sportart Nummer 1 der Thais.

Morgen wollen wir auf den groessten Flohmarkt der Stadt, staunen und shoppen. Andenken und Kleinigkeiten fuer die Familie kaufen die dann schon einmal vor uns per Post den Weg nach Hause antreten.

Wir freuen uns auf unser naechstes Ziel Khanchanaburi wo wir unter anderem im Erawan Nationalpark Klettern und wandern moechten.

Viele Gruesse aus Bangkok

 

 

 

 

Apr
14

… in 4 Tagen ist es soweit, wir lassen den Alltag in Deutschland hinter uns.

Vor dem Beginn stand die Idee: Weltreise. Von Verwandten und Freunden insperiert wurde aus unserem Traum Realität.

Die Umsetzung erforderte viiiiel Planungsarbeit:

Am Anfang stand natürlich die Routenplanung, wohin soll es gehen, welche Länder sind interessant ,was möchten wir sehen, wann ist wo Winter oder Sommer ???

Thailand ist unser erstes Ziel ein kleines Stück Asien musste auf jeden Fall dabei sein. Weiter geht es mit  Australien und Neuseeland beide Ziele sind Packpacker Hotspots und durften nicht fehlen.

Enstpannung und „Inselhopping“ erwarten uns auf der letzten Station Fidschi (Südsee).

Als dann die Reiseroute stand ging es um andere Dinge: Die Familie wurde in die Planung eingeweiht, Gespräche mit den Arbeitgebern mussten geführt werden, manch alte Versicherung gekündigt und neue abgeschlossen werden.

Viele Informationen mit „erfahrenen“ Backpackern, die solche Reisen schon einmal in ähnlicher Form gemacht haben, wurden ausgetauscht.

Ausrüstung: Was barucht man alles für ein halbes Jahr ?  Richtige(r) Rucksack, Schlafsack, Kleidung, Schuhe usw…………….

Körperliche Vorbereitung: Impfungen, Lauftraining mit Wasserflaschen gefüllten Rucksäcken.

Und so langsam fing alles an richtig ernst zu werden!

Bis dann der letzte Arbeitstag  vor der Tür stand, an dem wir uns von den Kollegen verabschieden mussten ;).

Und heute, als wir das erste mal unsere schulterbaren Koffer(siehe Foto) „Probe“gepackt haben.

Und siehe da, auch Frauen können sich „wenn es sein muss“ auf die wichtigsten und vor allem wenige Dinge beschränken!

Dank vorgefertigten Packlisten aus dem Internet mit individueller Ergänzung, vielen uns das packen und die Auswahl nicht ganz so schwer.

Das Resultat: je ein voller Rucksack (75Liter) , einen Schlafsack und leichtes Handgepäck ist alles was wir brauchen für ein halbes Jahr.

Samstag wartet dann noch eine große  Abschiedsparty mit Familie und Freunden.

Am nächsten Dienstag um 17:45Uhr geht unser erster Flieger aus Düsseldorf in Richtung Bankok.

Das nächste mal berichten wir euch dann schon aus Thailand.

Servus,

Carina und Benni

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