Jun
14

(gehört noch nicht zu dem Text ich will euch nur auf den neuen Stand und die Entstehung der Geschichte bringe)

Also neulich im Deutschunterricht: Wir redeten darüber das wir Texte online stellen sollte. Tja ich wurde vorgeschlagen und hab zugesagt. Eine Schulstunde später stand ich dann schweißgebadet vorm Bio-Raum und hab zu Nessy gesagt : “ Du ich hab keinen Text!“. Doch genau in dem Moment hatte ich den Gedankenblitz für diesen Text.


Eine Liebesgeschichte der andern Art


„Hach bin ich glücklich“ „Na das is doch schön!“ „Es ist als hätte ich Schmetterlinge im Bauch.“ „Wieso haste Raupen gegessen?“ „Nein, nein es ist als könnte ich fliegen wie ein Vogel.“ „ Auf welchem Trip bist du denn hängen geblieben?!“ „Nein, nein es ist als würde ich die Welt durch eine rosarote Brille sehen.“ „Aber du hast doch gar keine Brille. Kriegst du etwa ein?“ „Nein, nein ich hab Frühlingsgefühle!“ „Ach Heuschnupfen?! Hab ich auch!“ „Nein, nein es ist als wollte mir das Herz aus der Brust springen.“ „Herzrhythmusstörungen? Soll ich nen Arzt holen?“ „Ach Quatsch! Ich rede von der Liebe! Auch wenn ich tausend Frösche küssen musste, hab ich endlich meinen Traumprinz gefunden.“ „Ich dachte wir reden von der Liebe. Nicht von Amphibien!“  „Hoh bist du eigentlich blöd?“ „Nein eigentlich nicht. Aber erzähl ruhig mal.“ „Ja also letztens da hab ich mich mit Max getroffen.“ „Nein! Nich dein Ernst!“ „Doch.“ „Wow du hast dich mit Max getroffen? Wahnsinn!“ „Jetzt lass mich doch mal weiter erzählen! Also wir waren Eis essen und dann haben wir uns geküsst!“ „Das ist ja wohl nebensächlich. Aber was mich ja wirklich interesiert. Welches Eis habt ihr gegessen? Wie hat es geschmeckt?“ „Man wir reden von der Liebe und nicht von Eis!“ „ Ach ja entschuldige! Aber die Dramatik der Situation hat mich so sehr mitgenommen. Ich musste einfach nach diesem atemberaubenden Eis fragen!“ „Jaja egal. Naja jedenfalls schwebe ich seitdem auf Wolke 7.“ „Wie schon gesagt. Du solltest die Drogen weg lassen. Die sind nicht gut für dich!“ „Man du verstehst das falsch!“ „Nein das glaube ich nicht! Ich glaube du bist vergesslich! Wir reden doch über die Liebe nicht über Drogen!“ „Ok von vorne! Ich bin total verknallt in Max.“ „Aha ok. Aber du hast doch erzählt das ihr Eis essen ward. Das du ihm eine geknallt hast davon hast du nichts erwähnt!“ „Nein ich bin verschossen in ihn!“ „Seit wann hast du denn ne Pistole?“ „ Ho nein man! Ich bin in ihn verliebt!“ „Achso! Alles klar! Aber wieso hast du das nicht gleich gesagt?“ „ Ich glaube du warst noch nie verliebt oder?“ „Nein, wieso auch? Ich benehme mich doch nicht wie ein Trottel und das nur wegen eines Jungen!“ „ Aber Liebe ist wunderbar! Sie kann Bäume versetzten!“ „Na toll noch wer der nicht an die Umwelt denkt!“ „ Nein es ist als hätten sich unsere Welten vereint!“ „ Jetzt hör aber auf ! Aliens gibt es nicht! Das wird mir eindeutig zu bunt! Ich gehe!


von Luisa Schönlau

Jun
13

Verwirrte Gedanken

Was mach ich eigentlich hier,
mit diesem Stück Papier?
Ich will es auch gar nicht wissen;
ich bin nur dabei etwas zu vermissen.

Etwas zu vermissen – ich weiß nicht einmal was.
Es ist schon Krass.
Aber was soll man tun,
was kann man machen?
Es bringt mich alles nicht weiter.

Ich fang schon an mich selbst zu hassen.

Auf der Suche nach etwas zu finden

was man gar nicht mal kennt.

Vielleicht habe ich es ja sogar schon heute Morgen verpennt.
Doch mein Gefühl sagt mir, es muss was anderes sein;
vielleicht fange ich ja noch mal später dafür an zu wein’

Ach, dass kann doch gar nicht sein;
das bild ich mir bestimmt wieder bloß nur ein.
Ich fang an zu wein’?
Nein, nein, nein.


Aber nun zurück zum Anfang – was mach ich hier?
Hier steh ich nun, sogar ohne ein Bier.
Aber was red ich denn da.

Bier ist doch nicht gesund.

Es ist schädlich und gehört nicht in den Mund.


Aber was red ich denn da,

das kann doch nicht sein;

dies glaubt mir so oder so, noch niemals ein Schwein.

Ich tat mein bestes aber mir fiel nichts ein
und schließlich entschied ich mich auch noch für einen Reim.


Für einen Reim, der auch noch gut sein soll.
Es gibt viele Ansichten vielleicht fand ihn jemand toll.

Ich hoffe mal ja, doch ich weiß es nicht.

Nun schaue und gucke ich in euer Gesicht.
Ich versuche eine Antwort aus euerm Gesicht zu lesen,
doch nun ist auch Schluss, das ist mein Reim gewesen.

Lars Thöne


Jun
10

Die Sache mit dem Texte schreiben

Poetry Slam. Als unser Deutschlehrer als erstes mit diesem Vorschlag in unsere Klasse kam war ich erst mehr oder weniger begeistert. Einen Poetry Slam mit unserer Klasse? Aber ich bin ja für alles offen und dachte mir, probieren wir es mal aus. War ja schließlich auch besser als trockener Deutschunterricht, oder? Um diesen „Poetry Slam“ besser kennen zu lernen brachte uns unser Deutschlehrer Material mit, dass wir in Gruppen bearbeiten und der ganzen Klasse vorstellen sollten. Nun war es also klar. Ein Poetry Slam sollte von unserer kleinen Klasse organisiert und ausgetragen werden. Na gut. Die Vorbereitungen begannen und wir suchten einen Poetry Slam in der Umgebung heraus, den wir mit der ganzen Klasse besuchen wollten. Ich freute mich sehr auf dem Abend, doch es kam wie es kommen musste und ich wurde krank. Wie sollte ich denn jetzt bloß wissen wie ein Poetryslam ablaufen sollte? Was für Texte man dort vorstellen konnte und wie man sich auf der Bühne verhalten sollte? Ein bisschen in Panik mischte sich in meine Gedanken. Als ich dann wieder in die Schule konnte hörte ich nur wie alle von dem Poetry Slam schwärmten. Die meisten Texte waren super und der Abend unterhaltsam gewesen.Als mein Deutschlehrer uns dann auch noch als Hausaufgabe aufgab einen Poetry Slam-Text zu schreiben liefen meine Gedanken beinahe Amok. Was sollte ich bloß auf diese lehre Seite in meinem Heft schreiben auf der bereits „Hausaufgabe“ und das Datum stand? Lange, lange Zeit saß ich vor diesem Blatt Papier und versuchte mir vorzustellen was jetzt wohl ein Poetry Slam-Text wahr. Irgendwann wurde es mir zu bunt und schrieb einfach irgendein Gedicht über die Schatten die die Ganze Zeit über meine Wand getanzt waren. Mit etwas schlechtem Gewissen saß ich am nächsten Tag im Deutschunterricht und verfluchte mich dafür mir nicht so viel Mühe gegeben zu haben. Einige Beiträge wurden vorgestellt und bald merkte ich, dass ich garkeinen so schlechten Text hatte. Alle hatten einfach über irgendetwas geschrieben! Als es dann nur positive Rückmeldungen zu den Texten gab wusste ich, dass es überhaupt kein vorgeschriebenes Muster für einen Poetry Slam-Text gab. Und noch etwas stellte ich fest. Jeder konnte auf seine eigene persönlich Art gut schreiben. Jeder Text den ich hörte war ansprechend und ich war überrascht was für Talente sich in meiner Klasse verbargen.  Ab da sah ich der ganzen Sache glücklicher entgegen und ich bin froh, dass unsere Klasse sich für den Poetry Slam entschieden hat und unser Deutschlehrer es uns vorgeschlagen hat.

Also, ihr merkt einen Text zu schreiben ist ganz einfach. Schreibt über irgendetwas was euch interessiert und euch beschäftigt, zum Beispiel die Rechtschreibfehler in meinem Text, und tragt ihn bei unserem Poetry Slam vor. Habt den Mut! Allein der kurze Augenblick des Applauses ist doch die Aufregung der ganzen Sache wert, oder? Und wer weiß? Vielleicht schlummert auch in euch ein riesengroßes Talent und wartet nur darauf freigelassen zu werden. Und vielleicht, vielleicht könntet ihr sogar den Slam gewinnen. Doch dafür müsst ihr es erst einmal versuchen.

Mai
24

Endlich ist es soweit. Das erste mal Blogarbeit! Auch bis zu unserem Poetry Slam, „Erwitter Wortsalat 2010.1“ ist es jetzt nicht mehr weit. Am 8. 7. 2010 ist der große Tag dann da! Kaum zu glauben, dass wir soweit sind, obwohl wir doch am Anfang solche Bedenken hatten. Naja egal!

Ach, einige von euch wissen nicht was das ist? Kein Problem. Wir wussten es auch nicht, bis wir einen Poetry Slam im „alten Schlachthof“ in Soest besucht haben. Also Poetry Slams sind Dichterwettstreits. Teilnehmen kann jeder, der ein bisschen Talent im Schreiben und Spaß an so etwas hat. Einzige Bedingung: Die Texte müssen selbst geschrieben sein und man hat nur begrenzt Zeit, sein Werk vorzutragen. Bei uns nämlich fünf Minuten. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit. Erstens findet unser Poetry Slam in der Gastwirtschaft Marx statt. Und zweitens haben wir einen in der Slamszene bekannten Moderator, Karsten Strack!

Hier im Blog berichten wir ständig über unsere Vorbereitungen, Organisation etc. Wir werden bestimmt auch mal den einen oder anderen Slamtext posten.

Und wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst mitzumachen, dann schickt eure Bewerbungen an Kira Husemann und Laura Joswig, Gymnasium Erwitte, Glasmerweg 12, 59597 Erwitte.

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