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Jun
13

Poetry Slam Beitrag von Lars Thöne

Verwirrte Gedanken

Was mach ich eigentlich hier,
mit diesem Stück Papier?
Ich will es auch gar nicht wissen;
ich bin nur dabei etwas zu vermissen.

Etwas zu vermissen – ich weiß nicht einmal was.
Es ist schon Krass.
Aber was soll man tun,
was kann man machen?
Es bringt mich alles nicht weiter.

Ich fang schon an mich selbst zu hassen.

Auf der Suche nach etwas zu finden

was man gar nicht mal kennt.

Vielleicht habe ich es ja sogar schon heute Morgen verpennt.
Doch mein Gefühl sagt mir, es muss was anderes sein;
vielleicht fange ich ja noch mal später dafür an zu wein’

Ach, dass kann doch gar nicht sein;
das bild ich mir bestimmt wieder bloß nur ein.
Ich fang an zu wein’?
Nein, nein, nein.


Aber nun zurück zum Anfang – was mach ich hier?
Hier steh ich nun, sogar ohne ein Bier.
Aber was red ich denn da.

Bier ist doch nicht gesund.

Es ist schädlich und gehört nicht in den Mund.


Aber was red ich denn da,

das kann doch nicht sein;

dies glaubt mir so oder so, noch niemals ein Schwein.

Ich tat mein bestes aber mir fiel nichts ein
und schließlich entschied ich mich auch noch für einen Reim.


Für einen Reim, der auch noch gut sein soll.
Es gibt viele Ansichten vielleicht fand ihn jemand toll.

Ich hoffe mal ja, doch ich weiß es nicht.

Nun schaue und gucke ich in euer Gesicht.
Ich versuche eine Antwort aus euerm Gesicht zu lesen,
doch nun ist auch Schluss, das ist mein Reim gewesen.

Lars Thöne


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